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Deutschland / Welt BMW ruft weltweit Autos zurück
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt BMW ruft weltweit Autos zurück
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17:16 01.09.2011
BMW ruft wegen Problemen mit Kraftstofffiltern weltweit rund 120.000 Autos mit Dieselmotoren in die Werkstätten. Quelle: dpa (Symbolfoto)
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München

Betroffen sind Wagen, die zwischen Oktober 2008 und Juni 2009 gebaut wurden. In Deutschland sind 35 000 Autos betroffen, in den USA sind wegen der geringen Begeisterung für Diesel nur wenige Fahrzeuge dabei. Dafür haben die Münchner dort mit anderen Problemen zu kämpfen: Bei älteren Wagen der 3er Reihe können Blinker und Rückleuchten schlapp machen. Der Konzern ruft dort bis zu 241 000 Autos zurück.

Bei den Problemen mit dem Dieselfilter könne im Extremfall eine mangelhafte Steckverbindung dazu führen, dass sich die Filterheizung nach dem Start nicht abschalte, sagte der Sprecher. Fahrer würden diesen Defekt wohl am ehesten durch eine entleerte Batterie zu spüren bekommen. Nur im schlimmsten Fall könne der Motor überhitzen und zumindest theoretisch in Brand geraten. Bisher seien keine Meldungen über Schäden bekannt. Die Kunden seien bereits angeschrieben. Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) veröffentlichte die Meldung am 23. August.

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In den USA muss sich BMW mit ausfallenden Rückleuchten herumschlagen: Weil die Schlussleuchte, das Bremslicht oder die hinteren Blinker aussetzen können, ruft der Hersteller auf dem wichtigen Markt bis zu 241 000 Autos zurück. Betroffen sind 3er-Modelle aus den Jahren 2002 bis 2005, die zuständige US-Behörde NHTSA am Donnerstag bekanntgab. Demnach ist der Grund für den Ausfall, dass die elektrischen Kontakte im Laufe der Zeit nicht mehr richtig leiten. Allerdings sei das fehlerhafte Bauteil bei vielen Wagen bereits ausgetauscht worden, erklärte BMW. Die Zahl der tatsächlich betroffenen Autos sei deshalb deutlich geringer.

Das KBA verzeichnet seit längerem einen deutlichen Anstieg bei Rückrufaktionen. In anderen Ländern ist die Praxis zum Teil strikter als in Deutschland. 2010 zählte das KBA in Deutschland 185 Rückrufaktionen, 31 mehr als noch 2009.

dpa