Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Deutschland / Welt Brexit: Hersteller horten Champagner in England
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Brexit: Hersteller horten Champagner in England
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:26 13.03.2019
Französische Hersteller horten in England Champagner – aus Sorge um Brexit-Konsequenzen. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa
London

Großbritannien ist einer der größten Exportmärkte für Champagner. Damit das Geschäft mit dem edlen Schaumwein durch einen möglichen Brexit nicht ins Stocken gerät, haben die französischen Hersteller bis jetzt rund 10 Millionen Flaschen auf britischem Boden gebunkert. Weitere fünf Millionen könnten noch folgen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Der Brexit könnte neue Einfuhrzölle und lange Lieferstaus an den Grenzen nach sich ziehen, befürchten die Hersteller. Ihr Champagner-Vorrat soll zwischen drei und sechs Monate lang halten – das hängt wohl auch davon ab, wie groß die Feierlaune bei den Briten nach dem offenbar bevorstehenden Brexit sein wird.

„Wir haben bereits Champagner im Vereinigten Königreich verkauft, bevor es in die Europäische Union eingetreten ist. Und so machen wir es auch künftig“, sagte der Vorsitzende des Produzentenverbands UMC, Jean-Marie Barillèree.

Lesen Sie auch: „Was für ein Desaster“ – Europäische Union ratlos im Brexit-Chaos

Von RND

Zum ersten Geburtstag der schwarz-roten Bundesregierung kommt kaum Feierlaune auf – jedenfalls nicht in der Wirtschaft. Dort beklagt man sich über die „dürre Bilanz“. Auch darüber, wie lange die Koalition noch durchhält, wird weiter gestritten. Reicht es zum zweiten Geburtstag?

13.03.2019

Wie dreckig sind Audis Autos wirklich? Wie interne Dokumente und Mails belegen, plante der deutsche Autokonzern eine strategische Irreführung von ADAC, Bundesumweltamt und Kunden – nur wie?

13.03.2019

Der Rüstungskonzern Rheinmetall plant weiterhin, seinen Konkurrenten Krauss Maffei Wegmann zu übernehmen. Einfach ist das nicht, denn auch die französische Regierung hat ein Wörtchen mitzureden

13.03.2019