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Deutschland / Welt EU-Währungskommissar drängt Athen zur Eile
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt EU-Währungskommissar drängt Athen zur Eile
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08:08 30.05.2011
Ein heißes Thema: Der Euro und Griechenland. Quelle: dpa
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Wenige Tage vor der Entscheidung über die Auszahlung weiterer Milliarden-Hilfen an das hoch verschuldete Griechenland hat EU-Währungskommissar Olli Rehn eine schnelle Einigung über die erforderlichen Sparmaßnahmen gefordert.Rehn sagte der Tageszeitung „Die Welt“ (Montagausgabe): „Eine Einigung muss bald gefunden werden. Es ist keine Zeit mehr für langatmige Verhandlungen.“

Es sei „unentbehrlich“, dass jetzt alle politischen Parteien, auch die Oppositionsparteien, sich „konstruktiv“ verhielten und das von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) geforderte Reformprogramm und seine Umsetzung unterstützten. Rehn sagte: „Der Juni ist der kritische Monat für die Bewältigung der Schuldenkrise. In den kommenden Wochen liegen Weg weisende Entscheidungen vor uns.

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Der Monat Juni kann entweder zum Anfang vom Ende der Krise gemacht werden - oder aber eine verpasste Gelegenheit werden, wenn die Eurozone in eine neue schwierige Krisen-Phase rutschte, mit einer negativen Kettenreaktion im Finanzsystem und der Ansteckung anderer Staaten. Im Juni können wir die Probleme lösen oder die Gelegenheit verpassen.“

Griechenland müsse seine Haushaltsziele für 2011 erreichen, ein Privatisierungsprogramm auf den Weg bringen und eine parteiübergreifende Einigung zur Unterstützung des Hilfsprogramms von EU und IWF erzielen, sagte Rehn. Die notwendigen wirtschaftlichen Reformen und das Sparprogramm seien ein „Test“ für die gesamte Gesellschaft in Griechenland.

„Alle Parteien und alle Bürger müssen darum einen Beitrag leisten“, sagte der EU-Währungskommissar.

dpa