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Deutschland / Welt Fehlzeiten: Drittniedrigster Stand seit 1970
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Fehlzeiten: Drittniedrigster Stand seit 1970
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14:43 12.10.2009
Arbeitsmarktexperten machen die steigende Angst vor Jobverlust in wirtschaftlich unsicheren Zeiten für die sinkenden Krankenstände verantwortlich. Quelle: Rainer Dröse (Archiv)
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Laut den neuesten Statistiken des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), die der Tageszeitung „Die Welt“ (Montagausgabe) vorliegen, fehlten die Arbeitnehmer zwischen Januar und September 2009 durchschnittlich 3,25 Prozent der Sollarbeitszeit (Vorjahr: 3,32 Prozent). Dies entspricht 7,2 Arbeitstagen.

Die Statistik des Ministeriums erfasst die Krankenstände aller gesetzlich versicherten Arbeitnehmer. Arbeitsmarktexperten machen vor allem die steigende Angst vor Jobverlust in wirtschaftlich unsicheren Zeiten für die sinkenden Krankenstände in den ersten drei Quartalen verantwortlich.

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Am häufigsten waren die Arbeitnehmer laut BMG-Statistik im April mit 3,94 Prozent der Sollarbeitszeit wegen Krankheit abwesend, am wenigsten im Januar mit 2,72 Prozent. Frauen fehlten mit 3,42 Prozent der Sollarbeitszeit deutlich mehr als Männer (3,1 Prozent).

Das Ministerium wies die Darstellung zurück. Ursachenforschung lasse sich mit diesen Zahlen nicht betreiben. Schlüsse auf eine Differenz zur Sollarbeitszeit oder auf die Zahl der Fehlarbeitstage pro Jahr ließen sich nicht ziehen. Der Krankenstand werde monatlich von den gesetzlichen Krankenkassen an das Ministerium gemeldet. Im März eines Jahres werde der durchschnittliche Krankenstand für das Vorjahr veröffentlicht, das seien die verlässlichen Daten, hieß es.

ddp