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Deutschland / Welt Friedrich Merz: Wie der CDU-Mann 5,7 Millionen Euro an einem Tag verdient hat
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Friedrich Merz: Wie der CDU-Mann 5,7 Millionen Euro an einem Tag verdient hat
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23:16 12.04.2019
Finanziell läuft es gerade gut für Friedrich Merz. Quelle: Christoph Schmidt/dpa
Zürich

Im Wahlkampf um den CDU-Vorsitz seine Vermögensverhältnisse große Diskussionen aus – nun dürfte es wieder Erstaunen über den Besitz von Friedrich Merz geben: An einem einzigen Tag hat der Politiker und Jurist nämlich 6,5 Millionen Franken verdient – umgerechnet 5,7 Millionen Euro.

Möglich macht das ein Börsengang, an dem Merz beteiligt ist. Wie der Schweizer „Blick“ berichtet, hält Merz 150.000 Anteile an dem Schweizer Zugbauer Stadler, der am Freitag an die Börse gegangen ist. Merz arbeitet für das Unternehmen als Verwaltungsrat und wurde wie viele andere mit einem Aktienpaket bedacht.

Selbst die Pressesprecherin ist nun Millionärin

Selbst die Pressesprecherin der Firma hat ein ordentliches Paket erhalten und ist nun Millionärin – jedenfalls auf dem Papier, berichtet „Blick“. Denn, um das Geld tatsächlich auf dem Konto zu haben, müssten die Inhaber ihre Aktien allesamt verkaufen. Am meisten Anteile hat der Chef des Unternehmens, Peter Spuhler. Sie sind aktuell mehr als eine Milliarde Franken wert.

Der Schweizer Zugbauer Stadler hat bei seinem Börsengang einen starken Start in den ersten Handelstag am Freitag hingelegt. Das Papier hat am ersten Tag 13,4 Prozent gewonnen und ist nun 43.10 Franken wert – umgerechnet 38 Euro.

Großes Interesse am Börsengang von Stadler

Bereits vor Wochen waren die Pläne zum Börsengang Stadlers auf großes Interesse gestoßen. Alle nun platzierten Aktien stammen aus dem direkten und indirekten Besitz von Hauptaktionär und Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler, der Stadler vor 30 Jahren gekauft hatte. Bisher hielt Spuhler 80 Prozent der Aktien. Mit dem Börsengang sinkt sein Anteil nun auf knapp 40 Prozent. Er will auch nach dem Börsengang Ankeraktionär und Verwaltungspräsident bleiben.

Das Unternehmen aus Bussnang ist der mittlerweile dritte Neuzugang an der Schweizer Börse in diesem Jahr. Bislang hatten zunächst das Medizintechnikunternehmen Medacta und am vergangenen Dienstag das vom Pharmakonzern Novartis abgespaltene augenheilkundliche Unternehmen Alcon den Schritt auf das Börsenparkett gewagt.

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Von pach/dpa/RND

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