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Deutschland / Welt Gesamtbetriebsrat rechnet mit europäischer Lösung für Autobauer
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Gesamtbetriebsrat rechnet mit europäischer Lösung für Autobauer
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19:12 23.02.2009
Die Zukunft bei Opel ist weiterhin ungeklärt. Quelle: Dirk Waem/afp
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Auch Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) sprach sich für „ein Stück europäischer Industriepolitik“ aus.

Es werde keine „isoliert deutsche Lösung für Opel“ geben, sagte Gesamtbetriebsratschef Franz. Derzeit trage Opel Deutschland das Risiko für alle Geschäfte des Mutterhauses General Motors (GM) in Europa. Künftig müsse “überall da, wo Opel draufsteht, auch das Unternehmen drin sein“. Dazu gebe es einen engen Kontakt nicht nur zur Bundesregierung und den Bundesländern, sondern auch zu einer ganzen Reihe europäischer Regierungen.

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Der Plan des Opel-Managements „für ein europäisches Geschäftsmodell“ werde am Freitag „auf den Tisch des Hauses“ kommen, sagte Franz mit Blick auf die dann stattfindende Aufsichtsratssitzung. Zu einer Loslösung des deutschen Autobauers von General Motors sagte er: „Wir sind auf dem Weg dazu.“ Allerdings sei dies nicht einfach und eine „Operation von größerer Tragweite“.

Mit Blick auf mögliche Geldgeber und die derzeitige Wirtschaftskrise sprach sich Franz für „temporäre Einlagen“ von Bundesländern sowie der Bundesregierung und anderer Regierungen in Europa aus.

Vize-Kanzler Steinmeier sagte am Rande des EU-Außenrats in Brüssel, zur Rettung von Opel bedürfe es starker internationaler Abstützung und einer Absage an eine „Kirchturmpolitik“. Die deutschen Opel-Standorte dürften nicht isoliert betrachtet werden. Nötig sei eine europäische Lösung, in die alle Staaten einbezogen werden müssten, in denen andere GM-Unternehmensteile lägen, sagte Steinmeier.

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) nannte das Konzept des Unternehmens für eventuelle staatliche Hilfen entscheidend. „Es ist ein Schritt, der muss vorgeschaltet werden, bevor der Staat überhaupt eine Grundentscheidung treffen kann“, sagte er dem ZDF. Als weitere Kriterien nannte er, dass das Unternehmen vor der Wirtschaftskrise „gesund“ gewesen sein müsse und dass es „keine Arbeitsplatzrettung zu Lasten anderer Arbeitsplätze“ gebe.

afp