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Deutschland / Welt Harte Verhandlungen für 65.000 Klinikärzte
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Harte Verhandlungen für 65.000 Klinikärzte
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13:08 25.08.2011
Ärztegewerkschaft Marburger Bund will für rund 65.000 Ärzte kämpfen. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Berlin

Hierbei geht es um 45.000 Mediziner. Kernziele sind sechs Prozent mehr Geld und die Reduzierung der oft bis zu 14 Bereitschaftsdienste im Monat auf maximal 4. „Das ist nicht in jeder Abteilung ohne Personalergänzung hinzukriegen“, räumte MB-Chef Rudolf Henke am Donnerstag in Berlin ein. Doch er betonte: „Der Bereitschaftsdienst darf nicht eine billige Variante der Regelarbeitszeit sein.“

Der Geschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, kritisierte die Forderungen: „Die geforderten Tarifsteigerungen in Höhe von sechs Prozent können die Kliniken nicht finanzieren.“

Die Tarifverhandlungen zwischen dem MB und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder über die Bezahlung von 20.000 Ärzten an den Unikliniken werden am 7. September in Berlin wieder aufgenommen. Ende Juli war die dritte Runde ergebnislos zu Ende gegangen. Derzeit sei die Gewerkschaft dabei, zur Vorbereitung Versammlungen in den Unikliniken durchzuführen, teilte Henke mit. Mit Streik wollte er aber nicht drohen.

dpa