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Deutschland / Welt IG Metall schlägt Alarm
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07:46 05.03.2009
IG Metall fprdert dringend Unterstützung für Opel. Quelle: Jens-Ulrich Koch
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„Alle Folgen, die aus einer möglichen Insolvenz von Opel erwachsen, sind teurer als die Hilfen, die Opel jetzt braucht“, sagte der IG-Metall-Bezirksleiter für Frankfurt, Armin Schild, der „Berliner Zeitung. Der Gewerkschafter gehe davon aus, dass mit dem Zusammenbruch von Opel europaweit 400.000 Arbeitsplätze in der Auto- und Zulieferbranche gefährdet wären. Im Zuständigkeitsbereich von Schild, der bei Opel im Aufsichtsrat sitzt, liegen dem bericht zufolge drei Opel-Werke.

Nach einem Bericht der „Rheinischen Post“ ist der Rettungsplan, den das Opel-Management der Bundesregierung vorgelegt hat, nicht mit dem Mutterkonzern General Motors (GM) in den USA abgestimmt. Dies habe Wirtschafts-Staatssekretärin Dagmar Wöhrl (CSU) im Bundestags-Wirtschaftsausschuss mitgeteilt, berichtet die Zeitung.

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Demnach habe die Opel-Führung Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) gebeten, das Rettungskonzept bei seinem USA-Besuch Mitte März US-Finanzminister Timothy Geithner vorzustellen. Das bislang nicht bekannt gegebene Sanierungskonzept von Opel sieht nach Informationen der „Rheinischen Post“ die Streichung von 7600 Stellen in Deutschland vor.

Die Arbeitnehmer sollen dem Konzept zufolge insgesamt einen Kostensenkungsbeitrag von bis zu 1,5 Milliarden Euro leisten.

afp