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Deutschland / Welt Deutsche Bahn und EVG einigen sich auf 6,1 Prozent mehr Lohn
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Deutsche Bahn und EVG einigen sich auf 6,1 Prozent mehr Lohn
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09:37 15.12.2018
Die Verhandler der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), und der Deutschen Bahn (DB) verhandeln im Tarifstreit. Quelle: Christoph Soeder/dpa
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Berlin

Die Deutsche Bahn und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG haben im Tarifstreik eine Einigung erzielen können. Weitere Warnstreiks seien damit abgewendet. Zuerst hatte der Bayerische Rundfunk von der Einigung berichtet.

Die Tarifparteien haben sich auf eine Lohnerhöhung von insgesamt 6,1 Prozent in zwei Stufen geeinigt. Zum 1. Juli 2019 sollen die Löhne um 3,5 Prozent steigen, ein Jahr später noch einmal um 2,6 Prozent, wie die EVG am Samstag in Berlin mitteilte. Zudem erhalten die Beschäftigten im Februar eine Einmalzahlung von 1000 Euro.

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Am Montag hatten Mitglieder der Bahngewerkschaft während eines Warnstreiks ihre Arbeit niedergelegt. Sie vertritt rund 160.000 Bahn-Beschäftigte. Zwischen 5 und 9 Uhr blieben bundesweit Züge des Nah- und Fernverkehrs der Deutschen Bahn stehen. Die massiven Auswirkungen des Streiks zogen sich noch bis in den Dienstag.

Die abschließenden Verhandlungen mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) stehen hingegen noch aus. Die Verhandlungsführer verlangen unter anderem 7,5 Prozent mehr Geld. Nachdem die Gespräche am Freitag ohne Ergebnis beendet wurden, hatte die Gewerkschaft mit „streikähnlichen Folgen“ gedroht. Trotzdem dürfte es nicht so schnell zu einem Arbeitskampf kommen: Die GDL darf wegen einer Vereinbarung erst streiken, wenn vorher eine Schlichtung gescheitert ist.

Von RND/dpa

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