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19:55 03.02.2010
Erfolgsregisseur James Cameron Quelle: ap
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Im Ende Dezember abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal verbuchte die News Corp. indes einen eher mageren Gewinn von 254 Millionen Dollar. Ein Rechtsstreit hatte ein Loch von 500 Millionen Dollar in die Bilanz gerissen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar. „Wir sind aus der Krise als überlegener Inhalteanbieter hervorgegangen“, sagte Murdoch. Vor einem Jahr hatte die News Corp. noch einen Rekordverlust von 6,4 Milliarden Dollar eingefahren, wegen massiver Abschreibungen unter anderem auf den übernommenen Dow-Jones-Konzern. Zudem war in der Wirtschaftskrise das Werbegeschäft eingebrochen.

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Rivale Time Warner hatte mit den gleichen Problemen zu kämpfen und erholt sich ebenfalls. „Unsere Filmstudios und TV-Sender haben Rekordgewinne erzielt“, stellte Konzernchef Jeff Bewkes fest. Der Umsatz im wichtigen Weihnachtsquartal stieg um 2 Prozent auf 7,3 Milliarden Dollar.

Hier brachten Filme wie „Harry Potter und der Halbblutprinz“ oder „Sherlock Holmes“ das Geld in die Kasse. Unterm Strich verdiente Time Warner 627 Millionen Dollar nach einem Verlust von 16 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Der Konzern hatte damals unter anderem den Wert seiner Kabelsparte massiv nach unten korrigieren müssen. Mittlerweile wurde das Kabelgeschäft unter dem Namen Time Warner Cable als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht, genauso wie die problembehaftete Internettochter AOL. Beide schrieben nach hohen Verlusten zuletzt Gewinne, haben aber jeweils mit einem Kundenschwund zu kämpfen.

News Corp. und Time Warner wollen nun durchstarten und die mobilen Internetgeräte erobern – mit Fernsehen für unterwegs, Filmen, Nachrichten und digitalen Ausgaben von Magazinen. „Inhalte sind nicht nur König, sie sind der Kaiser aller elektronischen Dinge“, sagte Murdoch. „Ohne Inhalte wären die größeren und flacheren Bildschirme, die Tablet-PCs, E-Book-Lesegeräte und die immer ausgeklügelteren Mobiltelefone leblos.“ Murdoch kämpft gegen die Gratismentalität im Internet und will Inhalte nur noch gegen Geld hergeben. Die Leute seien durchaus bereit, für Unterhaltung und Information zu zahlen.

dpa

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