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Deutschland / Welt Konzernumbau sorgt bei Merck für rote Zahlen
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Konzernumbau sorgt bei Merck für rote Zahlen
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08:01 14.08.2012
Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat im zweiten Quartal erneut rote Zahlen geschrieben. Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Darmstadt

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat im zweiten Quartal wegen Millionenbelastungen aus seinem bis 2014 laufenden Sparprogramm erneut rote Zahlen geschrieben. Analysten hatten im Schnitt mit einem Minus von 39 Millionen Euro gerechnet. Im Vorjahreszeitraum hatte der Bayer-Konkurrent wegen hoher Sondereffekte rote Zahlen von 87 Millionen Euro in der Bilanz stehen.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg dagegen dank guter Geschäfte in der Chemie und in der Pharmasparte um fast 14 Prozent auf 746,6 Millionen Euro und übertraf die Erwartungen des Marktes. Mit Rückenwind von der Währungsseite und einem prozentual zweistelligen Plus in der größten Sparte Merck Serono kletterte der Umsatz um 11,6 Prozent auf 2,85 Milliarden Euro.

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Konzernchef Karl-Ludwig Kley erhöhte die Prognose für 2012 leicht und erwartet nun einen Gesamtumsatz von rund 10,7 Milliarden Euro nach zuvor rund 10,5 Milliarden. Auch das operative Ergebnis soll leicht höher als bisher geplant ausfallen.

dpa