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Deutschland / Welt Lufthansa-Chef muss mit Airberlin fliegen
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Lufthansa-Chef muss mit Airberlin fliegen
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12:22 12.11.2015
Lufthansa-Vorstand Carsten Spohr musste mit der Konkurrenz von Airberlin fliegen. Die Flugbegleiter des Unternehmens streiken – deshalb sind tausende Flüge ausgefallen. Quelle: Jörg Carstensen/dpa
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Frankfurt

Die Flugggesellschaft Airberlin hat am Mittwochabend einen seltenen Gast an Bord begrüßt: Lufthansa-Chef Carsten Spohr nahm für einen Flug von Berlin nach München die Konkurrenz, wie ein Lufthansa-Sprecher am Donnerstag in Frankfurt am Main sagte. Grund sei der Streik der Flugbegleitergewerkschaft UFO gewesen.

"Das war ein sehr guter Sitz"

Spohr habe es sich aber nicht nehmen lassen, die Piloten der Airberlin-Maschine persönlich zu begrüßen, sagte der Sprecher weiter. Das mache er auf jedem Flug. Anschließend habe er in Reihe 20 Platz genommen, berichtete das Handelsblatt. "Das war ein sehr guter Sitz", sagte der Konzernsprecher der Zeitung.

Die Flugbegleiter der Lufthansa befinden sich seit Freitag vergangener Woche im Ausstand. Bis einschließlich Donnerstag fielen durch den Streik mehr als 3700 Flüge aus, fast 440.000 Fluggäste waren davon betroffen. Wird der Ausstand wie geplant bis Freitag um Mitternacht fortgesetzt, ist er der längste in der Unternehmensgeschichte.

afp/wer