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Deutschland / Welt Die Old-Timer
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00:15 29.08.2013
Von Lars Ruzic
Die Top drei in der „Oldie“-Wertung: Mercedes liegt vor Opel und VW.

Im Jahr 2030, hat am Montag das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung vorgerechnet, werden die Deutschen zwar weniger und im Durchschnitt deutlich älter sein als heute – dabei aber mehr Autos fahren. Das liege vor allem an der wachsenden Zahl von Single-Haushalten, aber auch an einem weiter steigenden Privateinkommen, so die Forscher.

Heißt auch: Immer mehr Menschen werden bis ins hohe Alter noch Auto fahren. Eine beruhigende Studie für Deutschlands wichtigsten Industriezweig. Denn der ist immer mehr auf die „Oldies“ als Kundengruppe angewiesen. In diesem Jahr war bislang jeder dritte private Neuwagenkäufer älter als 60 Jahre, hat das Center Automotive Research (CAR) des Duisburger Professors Ferdinand Dudenhöffer ausgerechnet. Jeder Siebte war sogar über 70. Das Durchschnittsalter über alle Privatkunden liege bislang beim Rekordwert von 52,4 Jahren. „Neuwagenkauf wird Sache der Alten“, sagt Dudenhöffer. „Die Jungen bleiben immer stärker weg.“

Nun war der Neuwagenkauf noch nie Sache der Teens und Twens – meist mangels monetärer Möglichkeiten. Und eine weitere Käufergruppe verzerrt die Erhebungen zusätzlich – weil sie zwar Auto fährt, aber das Fahrzeug nicht bezahlen muss. Gut jedes zweite verkaufte Auto ist heute ein Dienstwagen – und dessen Fahrer naturgemäß im besten „Mittelalter“. Und doch zeigen die CAR-Erhebungen einen schleichenden, aber doch nachhaltigen Trend nach oben. 1995 lag das Durchschnittsalter Dudenhöffer zufolge bei 46,1 Jahren – mehr als sechs Jahre weniger als heute.

In diesem Trend spiegele sich nicht nur die demographische Entwicklung. Er beweise auch, dass das Auto als Statussymbol gerade bei jüngeren Großstädtern an Bedeutung verliere, meint der Professor. Insofern liege die Industrie auf der bevorstehenden Internationalen Automobilausstellung voll im Trend. Dort soll das automatisierte Fahren einer der zentralen Schwerpunkte sein. Die Technologie des selbst steuernden Autos, die vor allem Continental und Bosch vorantreiben, spreche die Kernkundschaft voll an, meint Dudenhöffer: „Ältere Menschen reagieren langsamer, haben eher Handicaps beim Hören und Sehen“, berichtet der 62-Jährige. Produkte, die die Jugend ansprächen, fehlten dagegen. „Ein paar mehr PS reichen da nicht aus.“

Dudenhöffer hat übrigens auch eine „Oldie“-Rangliste der deutschen Marken erstellt. Hier steht seit Jahren Mercedes (aktuelles Durchschnittsalter der Käufer: 55,2 Jahre) an der Spitze. Rang zwei mit 54,1 Jahren konnte Opel verteidigen. Stark aufgeholt hat dagegen VW. Die Wolfsburger sind mit einem Sprung um zwei auf 53,5 Jahre um vier Plätze auf Rang drei vorgerückt.

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