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Deutschland / Welt Qimonda schließt Standort in den USA
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Qimonda schließt Standort in den USA
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22:35 03.02.2009
Chiphersteller Qimonda schließt sein Werk in den USA. Quelle: Norbert Millauer/ddp
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Insgesamt arbeiten in dem US-Werk rund 2800 Mitarbeiter. Die betroffenen Kunden würden nun verstärkt vom Werk in Dresden aus beliefert. Die Infineon-Tochter erklärte, eine Umrüstung des US-Standorts Richmond auf die neue Buried-Worldline-Technologie sei zu teuer. Die kleinen und energiesparenden Buried-Worldline-Chips sollen vor allem in mobilen Geräten zum Einsatz kommen. Qimonda sieht darin seine einzige Überlebenschance.

Zugleich teilte Qimonda mit, es sei noch keine Entscheidung über die künftige Struktur des Unternehmens gefallen. Sollte kein Investor gefunden werden, müsse das Unternehmen „liquidiert“ werden. Bisher arbeiteten insgesamt rund 12.200 Menschen für Qimonda, darunter 3200 in Dresden und 2800 in Richmond. Qimonda hatte Ende Januar die Insolvenz angemeldet, nachdem ein Rettungsplan fehlgeschlagen war. In der Insolvenz sollen nach dem Willen von Qimonda „wesentliche Unternehmensteile“ saniert werden.

afp