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Deutschland / Welt Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst auf Sonntag vertagt
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst auf Sonntag vertagt
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20:42 28.02.2009
Von rechts: Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring und der Verhandlungsführer vom Deutschen Beamtenbund Frank Stöhr Quelle: Michael Urban/ddp
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„Wir werden uns jetzt in die Gremien zurückziehen und über den Stand der Verhandlung beraten“, sagte der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, in Potsdam. Der Vorsitzende der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), betonte, dass hoffentlich am Sonntag ein Ergebnis präsentiert werden könne.

Die Arbeitgeber hatten in der dritten Verhandlungsrunde den Gewerkschaften ab Juli bis Ende 2010 eine Lohnerhöhung von 4,2 Prozent angeboten. Die Gewerkschaften ver.di, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die Tarifunion des Beamtenbundes waren mit der Forderung nach einer Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat, in die Verhandlungen gegangen. Die Auszubildenden sollten 120 Euro mehr pro Monat bekommen.

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Der Tarifvertrag ist bereits am 31. Dezember 2008 ausgelaufen. Im März 2008 waren für die 1,2 Millionen kommunalen und Bundesbeschäftigten für 2008 und 2009 Lohnzuwächse von acht Prozent vereinbart worden.

ddp