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Deutschland / Welt VW-Konzernchef Müller: Brief an die Belegschaft
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt VW-Konzernchef Müller: Brief an die Belegschaft
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12:27 13.02.2017
Der Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller. Quelle: dpa
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Wolfsburg

Die Außendarstellung des Konzerns in den vergangenen Tagen sei „nicht das Unternehmen, das ich kenne und das mir am Herzen liegt“, schrieb Müller in einem Brief die VW-Beschäftigten, der der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung vorliegt. „Interne Konflikte werden nicht direkt, sondern öffentlich ausgetragen. So entsteht der fatale und falsche Eindruck, dass es bei VW nur noch gegeneinander und nicht miteinander geht“, erklärte Müller bezüglich des Streits zwischen Betriebsrat und VW-Markenvorstand um den Zukunftspakt.

„Gleichzeitig wird mit gezielten Fehlinformationen von außen versucht, das Bild des Konzerns in der Öffentlichkeit sowie handelnde Personen bewusst zu beschädigen. Einige Spekulationen hatten zuletzt mehr mit einem schlechten Filmdrehbuch zu tun als mit der Realität“, schrieb Müller - und nahm damit offenbar Bezug auf die Anschuldigungen des früheren VW-Patriarchen Ferdinand Piëch gegen mehrere aktuelle VW-Aufsichtsräte.

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„Lassen Sie sich nicht verunsichern“

Müller schrieb weiter: „Wir als Konzernvorstand und ich persönlich werden weiter alles tun, damit Konflikte konstruktiv gelöst werden und Volkswagen vor Schaden geschützt wird, von wem auch immer dieser droht. Sie bitte ich im Gegenzug: Lassen Sie sich nicht verunsichern, frustrieren oder vom Wesentlichen ablenken.“

Ein Sprecher des VW-Konzernbetriebsrat erklärte am Montag auf WAZ-Anfrage: „Wir begrüßen es, dass Herr Müller unsere Ansicht teilt, dass es so nicht weitergehen kann. Volkswagen braucht Ruhe und Verlässlichkeit, um den Zukunftspakt umzusetzen. Wir stehen zum Zukunftspakt, der die Basis für sichere Arbeitsplätze und eine auskömmliche Rendite ist. Ein erstes Gespräch mit der Marke ist heute Morgen ergebnislos vertagt worden. Wir würden es begrüßen, wenn der Konzern die Umsetzung des Zukunftspaktes und die Einhaltung der Vereinbarungen stärker an sich zieht.“

Von RND/WAZ/htz