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Deutschland / Welt Weniger Firmenpleiten und Verbraucherinsolvenzen
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09:43 08.10.2010
Die Pleitewelle in Deutschland ebbt ab.
Die Pleitewelle in Deutschland ebbt ab. Quelle: dpa (Archiv)
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Die Pleitewelle in Deutschland ebbt ab. Im Juli 2010 registrierten die Amtsgerichte 2760 Unternehmensinsolvenzen und damit 9,4 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ist im Jahresvergleich gesunken, und zwar um 2,3 Prozent auf 9344 Fälle. Mit weiteren Fällen ergibt sich daraus eine Gesamtzahl von 14 431 Pleiten. Das waren 5,0 Prozent weniger als im Juli 2009.Wegen der hohen Zahlen zu Jahresbeginn liegt der Wert für die ersten sieben Monate aber noch um 5,2 Prozent über Vorjahr.

Außenhandel verliert im August zum Juli leicht an Fahrt
Der deutsche Außenhandel hat im August im Vergleich zum Juli etwas an Fahrt verloren. Auf Monatssicht seien die Ausfuhren um 0,4 Prozent gesunken, teilte das statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Die Einfuhren erhöhten sich um 0,9 Prozent. Im Vormonat waren die Ausfuhren bereits um 1,6 Prozent zurückgegangen und die Importe um 2,2 Prozent gesunken.

Auf Jahressicht ergaben sich im August hingegen deutliche Zuwächse. Nach der Abschwächung im Vormonat erhöhte sich die Dynamik damit wieder. Die Exporte wuchsen um 26,8 Prozent, die Importe um 29,2 Prozent.

Die Außenhandelsbilanz schloss im August mit einem Überschuss von 9,0 Milliarden Euro ab. Kalender- und saisonbereinigt lag er bei 11,7 Milliarden Euro.

dpa