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Deutschland / Welt Wird C&A nach China verkauft?
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09:25 15.01.2018
C&A wollte die Informationen dem Magazin weder bestätigen noch dementieren.
C&A wollte die Informationen dem Magazin weder bestätigen noch dementieren. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Der Modekonzern C&A soll angeblich verkauft werden. Die Gespräche stünden kurz vor dem Abschluss, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf Insiderkreise. Demnach sollen die Interessenten aus China kommen. C&A wollte die Informationen dem Magazin weder bestätigen noch dementieren.

Die Modekette gehört der Cofra Holding AG mit Sitz in der Schweiz. Auf Anfrage des „Spiegel“ teilte die Holding lediglich mit: „Der andauernde Umbau von C&A beinhaltet auch das Ausloten verschiedener Wege, um in Wachstumsmärkten wie China und im Digitalen Fahrt aufzunehmen und kann potentiell auch Partnerschaften und andere Arten von zusätzlichen, externen Beteiligungen beinhalten.“

In der Cofra Holding sind die Anteile der Eigentümerfamilie Brenninkmeijer gebündelt. Der Fimenname C&A geht zurück auf Claus und August Brenninkmeyer, die 1841 im niederländischen Sneek ein Leinen- und Baumwollunternehmen gründeten – C&A Brenninkmeijer. Heute beschäftigt der Konzern eigenen Angaben zufolge rund 35.000 Mitarbeiter und hat 1575 Filialen in 18 europäischen Ländern, auch in der Region Hannover.

Die etablierten Modeketten stehen seit Jahren unter Druck – durch Billiganbieter wie H&M oder Primark und durch Onlinehändler wie Zalando.

stk