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Deutschland / Welt Zypern-Hilfspaket belastet deutschen Aktienmarkt
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Welt Zypern-Hilfspaket belastet deutschen Aktienmarkt
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09:58 18.03.2013
Foto: Die Zypern-Krise hat den Aktienmarkt am Montagmorgen stark unter Druck gesetzt.
Die Zypern-Krise hat den Aktienmarkt am Montagmorgen stark unter Druck gesetzt. Quelle: dpa
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Frankfurt/Main

Auch die anderen Indizes standen zum Wochenauftakt unter Druck: Der MDax büßte 0,84 Prozent auf 13.373 Punkte ein und der TecDax verlor 0,96 Prozent auf 916 Punkte. Der Kurs des Euro sank zeitweise erstmals seit Anfang Dezember wieder unter 1,29 US-Dollar.

Die Euro-Krise ist nach dem Hilfsbeschluss für das angeschlagene Mitgliedsland Zypern wieder im Fokus: Um dessen Staatspleite im Mai abzuwenden, soll von allen Kontobesitzern eine Zwangsabgabe eingezogen werden. Bei der anstehenden Abstimmung des zypriotischen Parlaments ist eine Mehrheit allerdings unsicher. Zuletzt berichtete das „Wall Street Journal“, dass Zypern niedrige Guthaben geringer und hohe stärker als bisher geplant belasten wolle und dass die Eurogruppe noch am heutigen Montag über diesen Vorschlag beraten wolle.

„Zypern-Hilfspaket treibt Anleger aus Aktien“, titelte Investmentanalyst Wolfgang Albrecht von der Landesbank Baden-Württemberg in einem Morgenkommentar. Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Hessen-Thüringen erinnerte daran, dass auch im Bundestag die Zustimmung für die vorgesehenen Finanzhilfen keineswegs sicher sei. Insbesondere die Finanztitel litten unter diesen Nachrichten: Für die Aktien der Deutschen Bank ging es um fast drei Prozent bergab.

Die zuletzt schon von der angekündigten Kapitalerhöhung gebeutelten Papiere der Commerzbank verloren knapp zwei Prozent. Auch die Aktien der Versicherer Allianz und Munich Re gehörten mit Abschlägen von über drei beziehungsweise fast zwei Prozent zu den größten Verlierern im Dax.

dpa

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