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Nachrichten Wirtschaft Stimmt's oder stimmt's nicht? Mythen rund ums Ei
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11:44 21.03.2016

Stimmt's oder stimmt's nicht? Mythen rund ums Ei

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Abgeschreckte Eier lassen sich besser pellen: „Das stimmt so nicht“, sagt Katharina Standke. Ob sich ein Ei einfacher schälen lasse, hänge einzig und allein mit der Frische zusammen. „Es gilt: Je älter das Ei ist, desto einfacher lässt sich die Schale entfernen“, erklärt die Referatsleiterin beim Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft. Der Grund: Mit der Zeit verliert es Wasser und Kohlendioxid, gleichzeitig vergrößert sich die Luftblase am stumpfen Ende. Dadurch wird die Schale elastischer. Etwa zehn Tage nach dem Legen lässt sich das Ei bereits deutlich leichter pellen.

Quelle: (cc) Phu Thinh Co

Wer Eier ansticht, verringert das Risiko des Platzens: „Dafür gibt es keine Belege“, sagt Standke. Zwar kann man nach dem Anpieksen beim Eierkochen erkennen, dass Luftbläschen aufsteigen und Druck abgebaut wird, doch ist dieser zu gering, als dass er tatsächlich die Eierschale sprengen könnte. „Ein viel wahrscheinlicherer Grund für kaputte Eier ist, dass sie im sprudelnden Wasser gegeneinander oder an die Topfwand schlagen“, meint die Expertin.

Quelle: (cc) Windell Oskay

Braune Eier kommen von braunen Hühnern: „Jein“, sagt Standke. „Es gibt zwar gezüchtete braune Hühner, die ausschließliche braune Eier legen, die Regel ist das aber nicht.“ Welche Farbe Eier haben, ist genetisch bedingt. Fast immer richtig liegt man aber, wenn man sich die Ohrscheiben von Hühnern ansieht. Sind diese weiß, legt die Henne fast ausschließlich weiße Eier. Sind sie dagegen rötlich oder rosafarben, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit braun.

Quelle: (cc) Alpha
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