Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichtenticker RWE plant Stellenabbau bei IT und Verwaltung
Nachrichten Wirtschaft Nachrichtenticker RWE plant Stellenabbau bei IT und Verwaltung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:11 18.07.2012
Der sogenannte RWE-Tower, Zentrale des Energiekonzerns RWE in Essen.
Der sogenannte RWE-Tower, Zentrale des Energiekonzerns RWE in Essen. Quelle: Bernd Thissen / Archiv
Anzeige
Düsseldorf/Hamburg

. In der Verwaltung - Personal, Rechnungswesen, Recht und Einkauf - sollen dem Bericht zufolge 400 Stellen abgebaut und 1050 ins Ausland verlagert werden. Das Einsparpotenzial in der Verwaltung liege langfristig bei 100 Millionen Euro im Jahr.

Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" sollen die Arbeitsplätze in Osteuropa angesiedelt werden, vor allem Tschechien komme infrage.

Laut "Handelsblatt" will der neue Konzernchef Peter Terium zudem die Stromerzeugung in einer europäischen Aktiengesellschaft mit Sitz in Deutschland bündeln. Neben der deutschen "RWE Power" sollen demnach auch Kraftwerke in den Niederlanden, Großbritannien und Osteuropa dazugehören. Die Maßnahmen sollen ebenfalls mehrere Hundert Verwaltungsjobs überflüssig machen.

Das Unternehmen wollte die Angaben nicht kommentieren. Aus Arbeitnehmerkreisen war bekanntgeworden, dass RWE zusätzlich zu dem ohnehin schon bekannten Abbau von 8000 Stellen noch mindestens weitere 2000 Jobs streichen will. Gewerkschaften haben Widerstand angekündigt.

Unterdessen ist der Verkauf der RWE-Beteiligung an den Berliner Wasserbetrieben besiegelt.

Der Energieversorger und die Berliner Senatsverwaltung unterzeichneten den Kaufvertrag. RWE kassiert für seine 24,95-prozentige Beteiligung 618 Millionen Euro. Zustimmen müssen noch das Abgeordnetenhauses des Landes Berlin sowie der RWE-Aufsichtsrat. Der Berliner Senat hatte am Dienstag den Verkauf beschlossen.

dpa