Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Rekord: 450.000 Besucher bei der Agritechnica
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Rekord: 450.000 Besucher bei der Agritechnica
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:40 18.11.2017
Bei der Messe zeigten rund 2800 Aussteller aus 53 Ländern alles, was mit landwirtschaftlicher Technik zu tun hat. Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Hannover

Bei Agritechnica haben sich rund 450.000 Besucher über die neuesten Branchentrends informiert. Es kamen davon mehr als 100.000 aus dem Ausland. Ein wichtiges Thema war in diesem Jahr erneut die Digitalisierung. Das teilte der Veranstalter, die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), zum Abschluss der Messe am Sonnabend mit. Die Agritechnica habe ihre führende Rolle als weltweiter Branchentreffpunkt der Landwirtschaft und der Landtechnik weiter ausgebaut, sagte DLG-Hauptgeschäftsführer Reinhard Grandke.

Bei der Messe zeigten rund 2800 Aussteller aus 53 Ländern in den vergangenen Tagen alles, was mit landwirtschaftlicher Technik zu tun hat – vom Traktor über Gülleausbringer über Gummiketten und Kombimähwerke bis hin zum Sonnenblumen-Pflückvorsatz. Ein wichtiges Thema war in diesem Jahr erneut die Digitalisierung.

Neben den großen Mähdreschern sind es vor allem kleine, intelligente Maschinen, die die Besucher auf der Agritechnica überzeugen. Vor allem der Feldroboter Xaver steht für die Zukunft der Landwirtschaft.

Die DLG berichtete von einer großen Zuversicht in der Branche: Dies schlage sich auch in einer hohen Investitionsbereitschaft nieder. Wie eine Besucherumfrage zeige, wollten mehr als zwei Drittel der befragten Landwirte und Lohnunternehmer in den nächsten beiden Jahren investieren, hieß es in einem Fazit.

Die deutschen Hersteller von Agrartechnik gehen nach Jahren mit sinkenden Erlösen schon für 2017 von einem Umsatzplus aus. Das Umsatzvolumen aus deutscher Produktion soll um 4 Prozent auf rund 7,5 Milliarden Euro zulegen.

dpa

Die niedersächsischen VW-Standorte können sich in den nächsten vier Jahren auf hohe Investitionen einstellen. Insgesamt seien bis 2022 Ausgaben von rund 10 Milliarden Euro geplant, sagte Ministerpräsident Stephan Weil am Freitag.

Jens Heitmann 20.11.2017

Sennheiser streicht überraschend Arbeitsplätze. „Wir werden nicht jeden Mitarbeiter auf den Weg mitnehmen können, der jetzt vor uns liegt“, teilte der Kopfhörer-Hersteller am Freitag mit.

17.11.2017

Wird das Kali-Bergwerk Sigmundshall in Wunstorf-Bokeloh schon im nächsten Jahr geschlossen? Die Ära des Kalibergbaus in der Region Hannover geht möglicherweise noch früher zu Ende als gedacht. Dies ergibt sich aus dem kürzlich vorgelegten Quartalsbericht des K+S-Konzerns.

Albrecht Scheuermann 20.11.2017