Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen VW liefert in China und Europa weniger Autos aus
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen

Absatzflaute: VW liefert in China und Europa weniger Autos aus

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:39 12.06.2019
In China verkauft VW nicht mehr so viele Fahrzeuge wie im Vorjahr. Quelle: dpa
Wolfsburg

Der Autobauer Volkswagen bekommt bei den Auslieferungen seiner Kernmarke VW Pkw weiter die schwächelnden Märkte in China und Europa zu spüren. „Der Mai war für Volkswagen bei den Auslieferungen ein Monat voller Licht und Schatten“, sagte Markenvertriebschef Jürgen Stackmann am Mittwoch in Wolfsburg. Weltweit verkaufte VW im vergangenen Monat 512 100 Autos, das sind 5,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auf Jahressicht liegt Volkswagen nach fünf Monaten mit knapp 2,46 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen 5 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Die Absatzschwäche in China trifft VW

Vor allem im wichtigsten Einzelmarkt China bekommt das Unternehmen die Flaute zu spüren, hier gingen die Auslieferungen im Mai um 7 Prozent zurück. Das Land steht für fast die Hälfte der verkauften Autos bei VW. In Europa wurde VW im Mai gut 6 Prozent weniger Autos los, was Stackmann mit starken Vorzieheffekten vor einem Jahr begründete. Da hatte VW wegen der Einführung der neuen Abgas- und Verbrauchsprüftests WLTP viele Fahrzeuge mit alter Zertifizierung mit Rabatt verkauft. Auch im Juni werde es in Europa wegen der hohen Vergleichszahlen ein Minus geben, sagte Stackmann. „In Europa rechnen wir weiterhin mit einem starken zweiten Halbjahr für die Marke.“

Von RND/lni

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer ist unzufrieden mit der großen Koalition in Berlin. Beim Sommerfest der Handwerkskammer Hannover forderte er etwa mehr Tempo bei der Wiedereinführung der Meisterpflicht. Der hiesige Kammerpräsident Karl-Wilhelm Steinmann erhielt bei der Veranstaltung die höchste Auszeichnung des Handwerks.

10.06.2019

Die private Berufsfachschule bib International College steht vor dem Aus. Am 31. August 2020 soll nach dem Willen der Trägergesellschaft Schluss sein. Betroffen sind 26 festangestellte Mitarbeiter und zahlreiche Honorardozenten. Die Verträge von Schülern, deren Ausbildung im September beginnen sollte, werden gekündigt.

10.06.2019

Die hannoversche Sparda-Bank leidet wie die gesamte Branche unter dem Zinstief. Außerdem hat sich die Zahl ihrer Kunden verringert. Mit einer soliden Kapitalbasis sieht sich der Vorstand aber für die Zukunft gut gerüstet.

10.06.2019