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Niedersachsen Wetter verhagelt Bauern in der Region die Erntebilanz
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16:06 12.08.2013
Ende Juli hatte die Branche deutschlandweit höhere Preise in Aussicht gestellt – auch für die Endprodukte wie Pommes oder Chips. Quelle: dpa
Hannover

Die Ergebnisse dürften 20 bis 25 Prozent unter dem Durchschnittsniveau der vergangenen Jahre liegen, teilte der Landesbauernverband am Montag nach einer Umfrage bei den knapp 200 Landwirten mit, die sich in der Region Hannover auf die früh im Jahr heranreifende Knollenvariante spezialisiert haben. Dabei hätten die Wetterkapriolen die Landwirte gleich doppelt getroffen. „Erst war es den empfindlichen Kartoffeln zu kalt, dann zu nass und schließlich zu heiß“, zitierte der Landvolk-Pressedienst den Vorsitzenden der Frühkartoffel-Erzeugergemeinschaft, Henning Meyer.

Da angesichts der geringen Mengen auch die Preise anzogen, seien die Landwirte aber unter dem Strich noch zurechtgekommen. Doch am Ende habe nach dem Wetter auch der Verbraucher nicht mitgespielt. „Leider gab es zum Zeitpunkt der Haupternte einen Nachfrageeinbruch, weil bei hochsommerlichen Temperaturen eher Salat, Obst und Eis als Kartoffeln gefragt waren“, schreibt der Landesbauernverband.

Vergangenes Wochenende endete die Frühkartoffelernte offiziell. Niedersachsens Anbaugebiet Nummer eins ist der Burgdorfer Raum nordöstlich der Landeshauptstadt. Niedersachsen ist nach Angaben des Landesbauernverbandes der wichtigste Kartoffelproduzent bundesweit. Das Gros der Ernte lande in Pommes-, Chips- oder Stärkefabriken. Ende Juli hatte die Branche deutschlandweit höhere Preise in Aussicht gestellt - auch für die Endprodukte wie Pommes oder Chips.

dpa

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