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Niedersachsen Nach Flugzeugabsturz in Äthiopien: Tui prüft Startverbot
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Nach Flugzeugabsturz in Äthiopien: Tui prüft Startverbot
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11:27 11.03.2019
Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft TuiFly überfliegt in geringer Flughöhe die Landebahn vom Flughafen. Quelle: dpa
Hannover

Nach dem Flugzeugabsturz in Äthiopien mit 157 Opfern prüft die Tui die Notwendigkeit eines vorläufigen Startverbots für seine Maschinen des betroffenen Typs Boeing 737 Max 8. „Wir stehen in engem Kontakt mit Boeing und werden mit dem Hersteller die Situation bewerten“, sagte Tuifly-Sprecher Aage Dünhaupt am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Hannover.

Tui will Boeing 737 Max 8 ab April in Deutschland einsetzen

Zur Flotte des weltgrößten Reisekonzerns Tui gehören mittlerweile 15 Jets dieses Typs, die in Großbritannien und den Benelux-Staaten im Einsatz sind. In Deutschland steht die Einführung der jüngsten Version des Boeing-Verkaufsschlagers Mitte April an.

Airline Norwegian gegen ein Flugverbot

Chinas Luftfahrtbehörde CAAC hatte am Montag ein Startverbot für Maschinen dieses Typs ausgesprochen und sie mit Parallelen zum Absturz einer Boeing 737 Max 8 der Fluglinie Lion Air im Oktober 2018 in Indonesien begründet. Es sei bereits das zweite Unglück mit dem Maschinentyp in kurzer Zeit gewesen.

Bislang keine Software-Probleme bei Tui

„Wir werden sehen, ob sich aus der Vermutung etwas ableiten lässt“, sagte der Tuifly-Sprecher und wies darauf hin, dass sich die Airline Norwegian als einer der größten europäischen Betreiber gerade gegen ein Flugverbot entschieden habe. Die Tui-Piloten hätten bisher keine Probleme mit der Software gehabt, die beim Lion-Air-Unglück als ursächlich gilt.

Lesen Sie auch: Wie sicher ist die Boeing 737?

Von RND/dpa

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