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Niedersachsen Immer mehr Menschen teilen sich das Auto mit anderen
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15:05 20.02.2019
Carsharing-Parkplatz: Das klassische System mit festen Stationen wächst besonders schnell. Quelle: dpa
Berlin

Carsharing-Anbieter ziehen in Deutschland mehr Kunden an. Die Zahl der registrierten Nutzer stieg im Lauf des vergangenen Jahres um 17 Prozent auf 2,46 Millionen, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Carsharing, Gunnar Nehrke, am Mittwoch in Berlin. „Die Zuwachsraten zeigen, dass wir die Nische verlassen.“

Die Mehrzahl der Carsharing-Nutzer ist bei sogenannten Free-Floating-Anbietern wie DriveNow und Car2Go registriert. Dabei kann das Auto nach der Fahrt auf einem beliebigen öffentlichen Parkplatz innerhalb des Geschäftsgebiets abgestellt werden. Das klassische Carsharing mit festen Stationen hat weniger Nutzer, legte 2018 aber wieder stärker zu als in den Vorjahren: Die Anbieter steigerten die Zahl ihrer Kunden um 22 Prozent. Free-Floating-Angebote legten um 15 Prozent zu.

Stationsbasiertes Carsharing ist mittlerweile an 740 Orten verfügbar. Reine Free-Floating-Angebote gibt es nur in sieben Großstädten, darunter Hamburg, Berlin und München. Im Kommen sind kombinierte Modelle: Kunden können je nach Bedarf ein Auto an einer Station buchen oder spontan in ein am Straßenrand geparktes Fahrzeug einsteigen. Zu diesen Anbietern gehört auch Stadtmobil in Hannover.

Mehrere Studien hätten gezeigt, dass Carsharing mit festen Stationen die Straßen besonders entlastet, betonte Nehrke. „Im stationsbasierten Carsharing besitzen schon 70 bis 80 Prozent der Kunden kein eigenes Auto mehr.“ Städte sollten diese Form deshalb besonders fördern, zum Beispiel durch die Bereitstellung von Parkplätzen für Stationen. Die Zahl der Elektroautos in Carsharing-Flotten stagnierte 2018. Sie seien aufgrund hoher Anschaffungskosten und niedriger Auslastung – aufgrund der geringen Reichweite – nur schwierig wirtschaftlich zu betreiben, erklärte der Verband.  

Von Christian Wölbert

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