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Niedersachsen Einbußen in Energie- und Finanzbranche
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Einbußen in Energie- und Finanzbranche
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08:10 08.11.2010
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Der Bruttoverdienst von Vollzeitbeschäftigten lag im Juli dieses Jahres mit 4369 Euro im Schnitt um 725 Euro unter dem durchschnittlichen Monatsverdienst des Jahres 2009. Dies ist nach einer aktuellen Erhebung des Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie (LSKN) ein Minus von 14,2 Prozent. Die Mitarbeiter der Branche bleiben aber dennoch die einkommensstärkste Beschäftigtengruppe in Niedersachsen.

Die Mitarbeiter der Versicherungs- und Finanzbranche büßten im Schnitt 608 Euro pro Monat oder 13,5 Prozent ein. Sie liegen aber ebenfalls weiterhin deutlich über dem Durchschnittsverdienst im Juli dieses Jahres in Höhe von 3127 Euro.

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Insgesamt lagen die Einkommen der Arbeitnehmer im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich im Juli dieses Jahres um durchschnittlich 189 Euro oder 5,9 Prozent unter dem mittleren Monatseinkommen des Jahres 2009. Das Gehalt der Männer betrug dabei im Schnitt 3284 Euro und damit 582 Euro mehr als das der Frauen.

Am unteren Ende der Einkommensskala rangieren mit 1860 Euro nach wie vor die Beschäftigten im Gastgewerbe. Sie konnten im Vergleichszeitraum als einzige Gruppe ein minimales Plus von elf Euro pro Monat verzeichnen. Nahezu konstant blieben die Gehälter der Angestellten im Sektor Erziehung und Unterricht (3947 Euro).

dpa