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Niedersachsen Halbmarathon für den guten Zweck
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00:15 19.04.2015
Von Carsten Schmidt
Andreas Casdorff rechnet damit am Sonntag auch den ein oder anderen Mitarbeiter auf der Strecke zu treffen.
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Hannover

Die eigene Fitness ließ zu wünschen übrig, sagte Andreas Casdorff. „Da habe ich mit dem Laufen angefangen, ein etwa gleichaltriger Bekannter hat mich dazu gebracht“, sagte der 50-Jährige. Drei- bis viermal Training in der Woche peilt der Geschäftsführer des Erlebnis-Zoo Hannover an – meistens in der Seelhorst, im Tiergarten oder hinterm Kronsberg. „Das klappt leider nicht immer, manchmal kommen auch Termine in den Abendstunden dazwischen.“

Jetzt ist Casdorff so fit, dass er beim hannoverschen Stadtmarathon am Sonntag auf der halben klassischen Distanz antritt (21,1 Kilometer). Gemeinsam mit anderen hannoverschen Managern wurde er von Flughafen-Chef Raoul Hille gebeten, für einen guten Zweck zu laufen. Hilles Unternehmen ist seit diesem Jahr der Titelsponsor des Stadtlaufes, und Casdorff gab gern seine Zusage. „Nach etwa zwei Stunden möchte ich das Ziel erreichen“, sagte er. Damit wäre er schneller als etwa die Hälfte der voraussichtlich mehr als 5000 Starter.

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Dem Zoo-Chef, der als junger Mann Fußball und Tennis gespielt hat, geht es auch um die Herausforderungen in seiner Position, wenn er trainiert. „Ich bin gerüstet für den Arbeitstag“, sagte Casdorff. Dazu gehört auch eine gewisse Kondition, wenn man zu Fuß auf dem weitläufigen Zoogelände unterwegs ist. Der studierte Betriebswirt meint im Übrigen, dass Fitness keine Frage einer Führungsposition ist. „Eine gute körperliche Verfassung braucht man heutzutage doch in jedem Job.“

Casdorff hat den Laufsport schätzen gelernt, weil „man sich nicht aufwendig verabreden“ müsse, sondern auch allein unterwegs sein könne. Er genießt die Entspannung: „Ich habe dann viel Zeit, über alles nachzudenken“, sagt der Zoo-Geschäftsführer.

Alleingelassen auf den gut 20 Kilometern am Sonntag wird Casdorff kaum. „Ich rechne schon damit, dass ich auch Bekannte und Mitarbeiter an und auf der Strecke treffen werde“, sagte er. Und der 50-Jährige freut sich auf das Rennen in der Heimatstadt: „Die Atmosphäre in Hannover ist fantastisch, das haben die vorigen Rennen bewiesen.“

An seinem Arbeitsplatz wird Casdorff allerdings nicht vorbeikommen. Nur die Sportler, die einen ganzen Marathon zurücklegen, bekommen den Zoo-Vorplatz zu sehen. Vielleicht lässt der Veranstalter bei der künftigen Streckenführung mit sich reden.

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