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Niedersachsen Managerschmiede Gisma ist insolvent
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Managerschmiede Gisma ist insolvent
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00:15 17.05.2013
Von Karl Doeleke
Die niedersächsische Managementschule Gisma ist pleite. Quelle: Wilde
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Hannover

Für das bevorstehende Ende gibt es mehrere Gründe. Wie es heißt, hat das Land die Auszahlung des jährlichen Zuschusses von 700.000 Euro für 2013 gestoppt. Auslöser für den Rückzug ist offenbar eine Deckungslücke von 500.000 Euro im Etat der Gisma, der sich neben dem Landeszuschuss aus Sponsorengeld von Firmen und Studiengebühren zusammensetzt. Dem Vorstand der Gisma gelingt es aber seit Jahren nicht, genug Geldgeber aus der Wirtschaft einzuwerben. Auch die Gebühren fließen offenbar nicht in der kalkulierten Höhe – die Kurse sollen kaum zur Hälfte ausgebucht sein. Im nächsten Jahr würde sich die Finanznot verschärfen: Dann beendet VW sein Engagement bei der Gisma. Bisher zahlt der Wolfsburger Autobauer jährlich 1,2 Millionen Euro – etwa ein Drittel des Jahresetats der Schule.

Die Akademie war 1999 gegründet worden, um den Managementnachwuchs für die heimische Wirtschaft auszubilden. Das Land hat sein Engagement stets als regionale Wirtschaftsförderung verstanden. Die etwa 100 Studenten müssen sich laut einer Zusage von Wirtschaftsminister Olaf Lies nicht um ihren Abschluss sorgen: „Wir lassen keinen im Regen stehen“, hatte der SPD-Politiker bereits Ende April gegenüber der HAZ versprochen.

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Dieser Artikel wurde aktualisiert.