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13:28 27.05.2013
Foto: Die IG Metall Küste und der Arbeitgeberverband Nordmetall haben das Verhandlungsergebnis für die 140.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Norden aus Bayern übernommen.
Die IG Metall Küste und der Arbeitgeberverband Nordmetall haben das Verhandlungsergebnis für die 140.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Norden aus Bayern übernommen. Quelle: dpa
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Hamburg/Rostock

Die rund 140.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Norden bekommen mehr Geld. Die IG Metall Küste und der Arbeitgeberverband Nordmetall haben das Verhandlungsergebnis aus Bayern übernommen. Das wurde am Montag in Hamburg in der vierten Tarifrunde beschlossen. Somit steigen die Löhne und Gehälter in der Branche vom 1. Juli an um 3,4 Prozent und in einem zweiten Schritt vom 1. Mai 2014 an noch einmal um 2,2 Prozent. Der neue Tarifvertrag sieht eine Laufzeit von 20 Monaten vor, für Mai und Juni 2013 gibt es keine Erhöhung. Außerdem sollen Projekte für benachteiligte Jugendliche verstärkt werden - über einen gemeinsamen Fonds mit einem Volumen von rund 200.000 Euro.

Der Tarifbezirk Küste umfasst die Bundesländer Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie das nordwestliche Niedersachsen. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wir haben ein deutliches Plus für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie erreicht“, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Meinhard Geiken. „Die Arbeitnehmer bekommen zwei Lohnerhöhungen, die auch nach Abzug der Inflation ein deutliches Plus im Geldbeutel lassen“, berichtete Nordmetall-Verhandlungsführer Thomas Lambusch. Die Kostenbelastung für die Unternehmen sei noch tragbar.

Eine Regelung über Fahrkostenzuschüsse für Auszubildende mit langen Wegen zur Berufsschule lehnte Nordmetall ab. Allerdings sollte den Unternehmen empfohlen werden, eine entsprechende Unterstützung zu prüfen. Andernfalls käme das Thema 2015 wieder auf die Tagesordnung, ergänzte die Gewerkschaft. Mit mehreren Warnstreiks hatten sich die Arbeitnehmer im Norden für höhere Löhne stark gemacht.

dpa