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Niedersachsen Wormland soll als Marke bestehen bleiben
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Wormland soll als Marke bestehen bleiben
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15:26 19.05.2015
Von Lars Ruzic
Soll als Marke erhalten bleiben: Wormland.  Quelle: Simon Peters
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Hannover

Wormland-Chef Oliver Beuthien bleibt an Bord, ihm werden in der Geschäftsführung fortan jedoch zwei Beck-Vorstände an die Seite gestellt. Ludwig Beck biete für Wormland „die stabile Plattform, um eine spannende und erfolgreiche Unternehmensgeschichte fortzusetzen“, meinte Beuthien am Mittwoch.

Das Münchner Modehaus übernimmt den Herrenmodespezialisten von der Theo-Wormland-Stiftung, die der Inhaber ein Jahr vor seinem Tod 1983 gegründet hatte. Die Suche nach einem „bestmöglichen Garanten“ für die Weiterentwicklung von Wormland sei mit dem Verkauf an Ludwig Beck „zu einem glücklichen Abschluss gekommen“, sagte Hartwig Garnerus, Geschäftsführer der Theo-Wormland-Stiftung. Um seinen Arbeitsplatz müsse sich bei Wormland „niemand Sorgen machen“, betonte er gegenüber der HAZ.

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Wormland kommt auf 15 Filialen, 80 Millionen Euro Umsatz und 465 Mitarbeiter – rund 70 davon in der hannoverschen Zentrale. Vor 80 Jahren hatte Theo Wormland in Hannover den Grundstein für das Unternehmen gelegt. Wormland sei für das eher auf Damenmode spezialisierte Traditionshaus Ludwig Beck „die perfekte Ergänzung“, sagte Vorstand Dieter Münch. Beide Seiten wollen Synergien vor allem im Einkauf schöpfen und die Expansion von Wormland vorantreiben.

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