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Niedersachsen Neuer Ärger um Umzugspläne der Meyer-Werft
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Neuer Ärger um Umzugspläne der Meyer-Werft
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13:02 07.07.2015
Foto: Wie am Dienstag bekanntwurde, wusste die Landesregierung deutlich länger von den Plänen der Meyer-Werft, ihren Sitz nach Luxemburg zu verlagern.
Wie am Dienstag bekanntwurde, wusste die Landesregierung deutlich länger von den Plänen der Meyer-Werft, ihren Sitz nach Luxemburg zu verlagern. Quelle: dpa
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Im Streit um die Verlagerung des Konzernsitzes der Papenburger Meyer Werft hofft Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil auf ein Umdenken von Werftchef Bernard Meyer. „Ich habe keinen Hehl daraus gemacht, dass ich eine Verlegung der Holding nach Luxemburg nicht für klug halte“, sagte der SPD-Politiker der dpa in Hannover. Er forderte, das Anfang Juli vereinbarte Moratorium bis September „als Denkpause“ zu nutzen, um in der Sache voranzukommen.

Landesregierung wusste länger Bescheid

Wie am Dienstag bekanntwurde, wusste die Landesregierung deutlich länger von den Plänen der Meyer-Werft, ihren Sitz nach Luxemburg zu verlagern. Schon am 4. Juni und damit mehr als drei Wochen früher als öffentlich bekannt hatte Werftchef Meyer Wirtschaftsminister Olaf Lies und Weil (beide SPD) darüber informiert, berichtete die „Neue Osnabrücker Zeitung“. 

Das Wirtschaftsministerium bestätigte dies. Am Rande eines parlamentarischen Abends im Landtag habe es ein „kurzes Gespräch“ gegeben, an dem demnach auch SPD-Fraktionschefin Johanne Modder teilnahm.

dpa

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