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Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Niedersachsen sieht sich als Vorreiter in der Krisenbekämpfung
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12:04 03.09.2009
Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU).
Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU). Quelle: ddp (Archiv)
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Auch von anderen staatlichen Programmen wie Kurzarbeit, Abwrackprämie oder die Mittel aus dem Konjunkturprogramm werde „sehr, sehr effizient“ Gebrauch gemacht, fügte Wulff hinzu. Gepaart mit einer Reihe landeseigener Aktivitäten habe man so dafür gesorgt, dass sich die Krise in Niedersachsen bisher weitaus weniger drastisch bemerkbar mache als in anderen West-Bundesländern.

Als Beispiel nannte Wulff den Arbeitsmarkt. In Niedersachsen sei die Zahl der Erwerbslosen trotz Krise im August im Vergleich zum Vorjahr um lediglich 1,9 Prozent gestiegen, während es in Bayern 25,4 Prozent und in Baden-Württemberg 34,4 Prozent gewesen seien.

Wulff räumte ein, dass die staatlichen Programme zur Abfederung der Wirtschaftskrise dem Land Niedersachsen in diesem und im kommenden Jahr „exorbitant hohe neue Schulden“ bescheren werden. Anschließend werde die Landesregierung aber wieder auf den „Pfad der Konsolidierung“ des Haushalts einschwenken, versicherte er.

ddp