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Niedersachsen Niedersachsens Firmen legen kräftig zu
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08:36 23.11.2011
Von Dirk Stelzl
Die niedersächsischen Bosch-Standorte – hier in Hildesheim – gehören zu den Top Ten der wirtschaftsstärksten Unternehmen im Land. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Hannover

Insgesamt hätten die 50 wirtschaftsstärksten Unternehmen Niedersachsens im Jahr 2010 den krisenbedingten Rückgang des Jahres 2009 mehr als ausgleichen können, sagte der Leiter der Nord/LB-Regionalwirtschaft, Arno Brandt, am Dienstag in Hannover. Ihre Wertschöpfung stieg um nahezu 40 Prozent auf 60,3 Milliarden Euro. Den Spitzenplatz in der Rangliste der stärksten Firmen hält mit riesigem Abstand weiterhin Volkswagen vor Continental. Der TUI-Konzern rückte auf den dritten Platz vor.

Maßstab bei der von der Landesbank jährlich erstellten Rangliste ist die Wertschöpfung – die von den Unternehmen gezahlten Löhne, Gehälter, Sozialabgaben und Vorsorgeaufwendungen sowie Steuern und Gewinne. Die Wertschöpfung drücke den Beitrag der Firmen zur Wirtschaftsleistung im Land am besten aus, erläuterte die Nord/LB. Der Volkswagen-Konzern erhöhte seine Wirtschaftsleistung um fast 50 Prozent auf 32,9 Milliarden Euro. Auf ihn entfällt mehr als die Hälfte der Wertschöpfung der 50 stärksten Unternehmen. Der Automobilzulieferer Continental konnte die Wertschöpfung auf 7 Milliarden Euro verdoppeln. TUI legte um etwa 9 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zu.

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Unter den Top Ten der Rangliste ist diesmal auch der Stuttgarter Autozulieferer Bosch, der Daten zu seinen niedersächsischen Standorten lieferte und auf dem sechsten Platz landete. Größere Bosch-Standorte sind vor allem in Hildesheim, Salzgitter, Göttingen und Laatzen. Vom 17. auf den zehnten Rang arbeitete sich der Stadthäger Autozulieferer Faurecia nach oben. Weitere Aufsteiger sind unter anderem die Rasteder Daun-Gruppe mit dem 16. (Vorjahr: 27.) Platz oder BASF Polyurethanes Europe in Lemförde mit dem 20. (31.) Rang.

In der Liste der 50 größten Firmen finden sich nun auch Sennheiser (Platz 44), die Braunschweiger Versorgungs-Gruppe (47), der Finanzdienstleister AWD (48) sowie H&R Wasag (50). Mehrere hannoversche Unternehmen rutschten ab: etwa der Versicherer Talanx (vom 3. auf den 5. Platz), Solvay (von 13 auf 40), Johnson Controls Power Solutions (von 19 auf 31), die Versicherungsgruppe Hannover (von 28 auf 35) oder K+S Salz (von 24 auf 34).

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