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Niedersachsen Prominente Gäste beim Sommerfest der Wirtschaft
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20:24 03.08.2017
Stephan Weil, Stefan Schostok und Ursula von der Leyen auf dem Sommerfest des Instituts der norddeutschen Wirtschaft. Quelle: Dröse
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Hannover

Der prominenteste Gast hätte fast nicht teilnehmen können: Noch am Mittwoch musste Ursula von der Leyen, fiebernd nach ihrer Mali-Reise, einen Talkshow-Auftritt absagen. Am Donnerstagabend stand die Verteidigungsministerin trotzdem in Hannover am Maschseestrand und lächelte tapfer in die Kameras.

Rund 850 Gäste kommen Sommerfest der niedersächsischen Wirtschaft an den Maschseestrand.

Das 600. Mitglied

Ein halbes Jahr vor der Landtagswahl zeigten auch Niedersachsens Politiker Flagge. So wurde die Ministerin beim Fototermin eingerahmt von Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD), Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU). Aber auch CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann, FDP-Fraktionschef Christian Dürr und zahlreiche andere Parlamentarier genossen den Blick auf den See – und die weniger prominenten Maschseefest-Besucher an der Löwenbastion.

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Aus der Wirtschaftswelt nahmen unter anderem der neue Messe-Chef Jochen Köckler, Flughafen-Chef Raoul Hille, HDI-Chef Christian Hinsch und IHK-Hauptgeschäftsführer Horst Schrage teil.

Ausgerichtet wird das Fest jährlich von den Unternehmerverbänden (UVN) und dem Institut der Norddeutschen Wirtschaft (INW). Dessen Geschäftsführer Volker Müller hob in seiner Eröffnungsrede drei niedersächsische Unternehmen hervor: Hoffmann Maschinen und Apparatebau aus Lengede als 600. INW-Mitglied, den Automatisierungsspezialisten Lenze aus Aerzen-Groß Berkel bei Hameln, der vor 70 Jahren gegründet wurde, und die ebenfalls 70-jährige Deutsche Messe.

Die Politiker begrüßte Müller als „Partner, mit denen wir uns auch mal streiten“. Er zählte aber nicht nur die Namen der wichtigsten der insgesamt rund 850 Gäste auf, sondern nutzte seine knappe Rede für ein Bekenntnis zu Europa: Man dürfe die wirtschaftliche Stabilität nicht mehr als selbstverständlich bezeichnen, angesichts Trump, Erdogan, Putin und Co. Die EU sei in diesen Zeiten wichtiger denn je.

Aber nicht nur die EU lobte Müller als Stabilitätsanker in unruhigen Zeiten: Zum Abschluss seiner knappen Rede bedankte er sich – mit Verweis auf die G-20-Krawalle in Hamburg – bei der Polizei.    

Von Christian Wölbert 

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