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Niedersachsen Schnee und Eis lassen Arbeitslosenzahl in Niedersachsen steigen
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Schnee und Eis lassen Arbeitslosenzahl in Niedersachsen steigen
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12:09 04.01.2011
Abgesehen von den saisonalen Einflüssen zeige sich der Arbeitsmarkt aber weiterhin stabil, erklärte die Bundesagentur. Quelle: dpa (Archiv)
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Schnee und Eis haben die Arbeitslosenzahl in Niedersachsen im Dezember steigen lassen. Insgesamt wurden 282.826 Erwerbslose gezählt - 3,4 Prozent mehr als im November. Das teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Hannover mit. Die Zahl liegt jedoch immer noch um 5,2 Prozent unter der des Vorjahresmonats. Die Arbeitslosenquote stieg leicht von 6,9 auf 7,1 Prozent. Vor Jahresfrist lag sie noch bei 7,5 Prozent.

Vor allem im Baugewerbe und in der Landwirtschaft hätten viele Arbeiten nach dem starken Wintereinbruch ruhen müssen, erläuterte der Chef der Regionaldirektion, Klaus Stietenroth. In diesen Branchen steige regelmäßig die Arbeitslosigkeit bei Minusgraden. Abgesehen von den saisonalen Einflüssen, zeige sich der Arbeitsmarkt jedoch weiter stabil.

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Die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen ist nach den neuesten Meldungen zwar ebenfalls gesunken - im Vergleich zum Vormonat um 6,7 Prozent auf 15 138. Sie liegt aber dennoch deutlich höher als im Dezember 2009 und 2008, also vor der Rezession. Derzeit sind in Niedersachsen 36.567 freie Stellen bei den Agenturen für Arbeit gemeldet.

Im Land Bremen hat der Wintereinbruch nur für einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit gesorgt. Die Zahl stieg im Dezember um 0,4 Prozent auf 37.194. Auch im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies einen geringen Anstieg um 0,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote blieb mit 11,5 Prozent konstant. „Der Wintereinbruch machte sich im Stadtstaat Bremen nicht so ausgeprägt bemerkbar, da es dort nur vergleichsweise wenig Arbeitnehmer in Landwirtschaft und Baugewerbe gibt, die bei Minusgraden nicht arbeiten können“, sagte Stietenroth.

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.