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Niedersachsen Sennheiser baut Stellen ab
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Sennheiser baut Stellen ab
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20:37 17.11.2017
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Hannover

Rückfragen zur Zahl der entfallenden Stellen beantwortete er nicht. Er erklärte lediglich, dass es um Arbeitsplätze in der Verwaltung an mehreren Standorten im In- und Ausland gehe. Die Produktion sei nicht betroffen.

Aus Mitarbeiterkreisen verlautete, dass in den vergangenen Wochen bereits eine niedrige zweistellige Zahl von Angestellten überraschend freigestellt wurde. Die Betroffenen seien „schockiert“.

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Sennheiser erklärte: „Gemeinsam mit den Betroffenen versuchen wir, mögliche Trennungen einvernehmlich zu regeln.“ Infrage kämen zum Beispiel Aufhebungsverträge oder Vereinbarungen zum Vorruhestand. Die Positionen würden entfallen, weil man künftig in einer neuen Struktur effizienter arbeiten und „den Kunden noch stärker in den Mittelpunkt“ stellen wolle.

Sennheiser will weltweit insgesamt 25 Millionen Euro einsparen. Dieses Ziel soll nicht nur durch den Abbau von Stellen erreicht werden, sondern auch durch Überstundenabbau und Einsparung von Projekt- und Sachkosten.

Im Geschäftsjahr 2016 war der Umsatz von Sennheiser um 3,8 Prozent auf rund 658 Millionen Euro zurückgegangen. Der Gewinn stieg gleichzeitig aber um 35 Prozent auf knapp 27 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter weltweit legte um 1,8 Prozent auf 2725 zu. Am Stammsitz in der Wedemark arbeiten rund 1100 davon.

2013 übernahmen Daniel und Andreas Sennheiser gleichberechtigt die Leitung des traditionsreichen Familienunternehmens. Gegründet wurde es 1945 von ihrem Großvater Fritz Sennheiser.

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