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Niedersachsen Shopping nach dem Fest: Wenig Umtausch, viele Gutscheine
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Shopping nach dem Fest: Wenig Umtausch, viele Gutscheine
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13:04 27.12.2010
Quelle: Rainer Surrey (Achiv)
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Der Boom bei Gutscheinen und Geldgeschenken hat nach dem Festwochenende Zehntausende Kunden in die Geschäfte zurückströmen lassen. Im Gegensatz zu früheren Jahren halte sich die traditionelle „Umtauschwelle“ diesmal bislang in Grenzen, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbandes Niedersachsen-Bremen, Hans- Joachim Rambow, am Montag in Hannover. „Sehr viele Menschen haben auf Gutscheine zurückgegriffen und lösen sie nun möglichst schnell ein.“ Die Händler hätten landesweit ein positives Zwischenfazit gezogen. Bis zur Bilanz des gesamten Weihnachtsgeschäfts Anfang Januar rechnet Rambow mit einem Umsatzplus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

„Natürlich kommen einige Kunden noch, um Sachen zurückzugeben. Es gibt eine Welle, aber längst keinen „Umtausch-Tsunami“ mehr“, hieß es aus dem Verband. Auch bei Warengeschenken würden die Kunden zusehends treffsicherer: „Man hat Dinge besorgt, von denen man weiß, dass sich die Beschenkten wirklich darüber freuen.“ Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr werde für die Branche dennoch zu einer Reihe von Großkampftagen: „Die Betriebe haben einen Riesenaufwand, vor allem wegen der Sonderangebote zum Jahresende“, sagte Rambow.

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Nach dem guten vierten Adventswochenende hatte das eiskalte Wetter vorige Woche noch viele Kunden vom vorweihnachtlichen Shopping-Bummel abgehalten. Am 23. und 24. Dezember hätten sich die Geschäfte dann stark gefüllt, berichtete Rambow. „Die Leute haben auch wieder bei Klassikern wie Krawatten, Hemden, Parfüm und Büchern zugeschlagen.“

Ein besonderer Renner neben Digitalkameras und PC-Spielen sei wegen des strengen Winterwetters Ski-Ausrüstung gewesen. Etliche Sport-Fachgeschäfte hätten durch die unerwartet hohe Nachfrage noch kurzfristig Ware bei den Großhändlern nachbestellen müssen.

Einbrüche bei einzelnen Produkten habe es nicht gegeben, sagte Rambow. „Dieses Jahr hatten wir keine richtigen Flops.“ Insgesamt soll das Weihnachtsgeschäft 2010 den Händlern im Land rund acht Milliarden Euro in die Kassen spülen. Auch die bundesweiten Zahlen hatten die Branche zuletzt zuversichtlich gestimmt. Nach Angaben des Handelsverbands Deutschland (HDE) nutzten viele Kunden besonders den Heiligabend, um „Last-Minute-Geschenke“ zu besorgen.

dpa

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