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Niedersachsen Töchter verhelfen VW-Konzern ins Plus
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Töchter verhelfen VW-Konzern ins Plus
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08:21 14.02.2015
Von Lars Ruzic
Einer der Gründe: In China werden weniger Volkswagen verkauft. Quelle: dpa (Archiv)
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Wolfsburg

Lediglich VW Nutzfahrzeuge (VWN) und die Lkw-Marken MAN und Scania verzeichneten ebenfalls ein Minus. Unter dem Strich blieb für den Konzern ein Mini-Plus von 0,7 Prozent auf insgesamt 817.600 verkaufte Einheiten. Vertriebsvorstand Christian Klingler bleibt auch mit Blick auf 2015 skeptisch. „Wir werden wohl erneut ein herausforderndes Jahr erleben“, sagte er am gestrigen Freitag.

Unter den größeren der zwölf Konzernmarken legte Porsche am deutlichsten zu. Dank des erfolgreichen kleinen Geländewagens Macan sprang der Absatz um gut ein Drittel in die Höhe. Auch Audi verzeichnete ein zweistelliges Plus und legte um mehr als 10 Prozent zu. Die Töchter Skoda (plus 7,5 Prozent) und Seat (plus 6,4 Prozent) halfen ebenfalls, die Rückgänge bei VW Pkw auszugleichen.

Die hannoversche Marke VWN lag dagegen 3,3 Prozent im Minus. Sie kämpft schon länger mit starken Einbrüchen in Südamerika, während es in Europa keine Probleme gibt. Die Transporterproduktion in Hannover läuft wenige Monate vor dem Modellwechsel auf Hochtouren. Ähnlich verhält es sich für den Gesamtkonzern. So stiegen die Verkäufe in Deutschland (plus 6 Prozent) und Westeuropa (plus 2 Prozent). Die größten Sorgenkinder bleiben Brasilien (minus 21 Prozent) und Russland (minus  17 Prozent). Der wichtigste VW-Markt China steht derzeit eher für Stagnation. Unterm Strich verblieb dort ein Plus von knapp 2 Prozent.

Gewaltige Einbrüche erlebte im Januar die Münchner Lkw-Tochter MAN. Sie verkaufte fast ein Drittel weniger als im Vorjahresmonat. Bei der Schwester Scania waren es ein Zehntel weniger Lkw.

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