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Niedersachsen VW-Betriebsrat will Jobgarantie über 2011 hinaus
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen VW-Betriebsrat will Jobgarantie über 2011 hinaus
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11:58 15.11.2009
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Der Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung würde sonst 2011 auslaufen. Er schließt betriebsbedingte Kündigungen aus. Zu den Aussichten für 2010 äußerte sich Osterloh zuversichtlich: „Wir haben einen Auftragsbestand, der für das erste Halbjahr gut aussieht. Und wir haben so viel Flexibilität, dass es keine Schwierigkeit ist, die Arbeitsplätze auch weiter zu sichern.“

Der VW-Betriebsratschef erinnerte daran, dass Vorstand und Arbeitnehmervertreter vereinbart hätten, Wirtschaftlichkeit und Beschäftigungssicherung als gleichrangige Unternehmensziele zu behandeln. Dieser Grundsatz müsse auch in der Praxis eingehalten werden.

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Osterloh fordert überdies, dass die Jobgarantien auch für die anderen VW-Standorte abgeschlossen werden müssten, wie beispielsweise Volkswagen Sachsen mit insgesamt etwa 8000 Beschäftigten an den Standorten Dresden, Zwickau und Chemnitz. „Für uns als Konzernbetriebsrat ist Standort- und Beschäftigungssicherung immer die wichtigste Aufgabe“, betonte er.

Er gehe davon aus, dass die Konzernführung bei ihren Entscheidungen in allen Werken darauf achte, dass der Schutz und die Belange der Arbeitnehmer ausreichend berücksichtigt werden, sagte Osterloh. „Wir erwarten, dass man sich darüber Gedanken macht. Und wir sind dazu mit dem Vorstand in guten Gesprächen.“ Das gelte für alle Konzerntöchter, auch für Audi.

Von der neuen schwarz-gelben Bundesregierung erwarte er, dass sie die Mitbestimmung und das VW-Gesetz unangetastet lasse. „Wir sind in der Krise gut damit gefahren, es gibt keinen Grund daran etwas zu ändern.“ Die VW-Belegschaft setze auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). „Sie hat sich beim VW-Gesetz eingesetzt und sie hat Wort gehalten. Sie hat den Wert der Mitbestimmung der Arbeitnehmer erkannt.“ Die Kanzlerin hatte das Gesetz, das der Arbeitnehmerschaft großen Einfluss bei wichtigen Entscheidungen sichert, gegen starken Widerstand in der EU und vom Großaktionär Porsche verteidigt.

lni

Gabriele Schulte 14.11.2009
13.11.2009