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12:46 11.02.2011
VW verkaufte weltweit 644.200 Autos, 19,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist.
VW verkaufte weltweit 644.200 Autos, 19,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Quelle: dpa (Archiv)
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Europas größter Autobauer Volkswagen bleibt zu Beginn des neuen Jahres auf der Überholspur. Getrieben vor allem von enormen Absatzsteigerungen in China schossen die Auslieferungszahlen im Januar erneut in die Höhe. Der Konzern verkaufte weltweit 644.200 Autos, 19,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Das teilte das Unternehmen am Freitag in Wolfsburg mit. Volkswagen habe sich damit deutlich besser entwickelt als der Gesamtmarkt, der um 12,6 Prozent zulegte, hob Vertriebsvorstand Christian Klingler hervor.

Auch in Deutschland erreichte der Autobauer nach schwierigen Zeiten wegen der Nachwehen der Abwrackprämie mit 74.800 Auslieferungen wieder ein Plus von 4,3 Prozent. Im gesamten Jahr 2010 war der Konzernabsatz im Heimatmarkt um 16,8 Prozent zurückgegangen. Der Gesamtmarkt schrumpfte nach VW-Angaben sogar um 23 Prozent, weil viele Bundesbürger wegen der Prämie 2009 ihre Autokäufe vorgezogen hatten.

Die Region Asien-Pazifik erwies sich auch im Januar wieder als Boommarkt. Der VW-Konzern verkaufte dort 239.500 Autos - 32,5 Prozent mehr als im Januar 2010. Davon gingen allein 217.900 Fahrzeuge nach China, ein Plus von 30,6 Prozent. Deutlich zulegen konnte VW mit 7400 Auslieferungen auch in Indien - das waren fast drei Mal so viele wie vor einem Jahr.

Die Kernmarke Volkswagen Pkw erreichte mit 418.800 Verkäufen ein Wachstum vom 16,5 Prozent. Audi lieferte weltweit 95.400 Fahrzeuge aus, 22,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Beide Marken profitierten von dem anhaltend starken Wachstum in China. Die Premiumtochter legte auch in den USA gut zu - mit einem Wachstum von 20 Prozent auf 7800 Auslieferungen.

Die tschechische Tochter Äkoda wuchs in China sogar um 40 Prozent auf 20.400 Auslieferungen, Insgesamt lieferte sie 68.400 Autos aus, ein Plus von 26,4 Prozent. Die spanische Marke Seat - ein Sorgenkind des Konzerns - lieferte 25.700 aus und legte damit um 5,7 Prozent zu. Einen kräftigen Zuwachs von 57,9 Prozent verbuchten die leichten Nutzfahrzeuge mit 35.700 Auslieferungen.

dpa

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