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Niedersachsen Wulff weist Hück-Vorwürfe zurück
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Wulff weist Hück-Vorwürfe zurück
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12:57 15.07.2009
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„Uwe Hück fürchtet offenbar um Privilegien. Anders lassen sich seine Polemik und seine unwahren Behauptungen kaum erklären“, erklärte Wulffs Sprecher am Mittwoch in Hannover. Er missbrauche dabei die Arbeitnehmerschaft von Porsche für seine eigenen Interessen. Tatsache sei, dass Porsche VW übernehmen wollte und nicht umgekehrt VW Porsche. Dabei habe VW die Übernahme durch einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag letztlich selbst mitfinanzieren sollen.

Im Gegensatz zu dem Vorwurf, dass Wulff bei Banken Stimmung gegen den hochverschuldeten Sportwagenbauer gemacht habe, sei dieser vielmehr Ende März 2009 erfolgreich dafür eingetreten, dass Porsche von VW einen Kredit über 700 Millionen Euro gewährt bekommen hat. Außerdem habe sich Wulff auch erfolgreich für weitere Kredite an Porsche eingesetzt. In das Kreditantragsverfahren von Porsche bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau habe sich der Ministerpräsident zu keinem Zeitpunkt eingeschaltet.

Alle Beschäftigten von Volkswagen und Porsche würden von einem integrierten Porsche/VW-Konzern profitieren, betonte der Sprecher der Staatskanzlei. Und fügte hinzu: „Uwe Hück allerdings würde seine Allmacht verlieren. Angesichts des Stils von Uwe Hück kann man dies auch im Interesse von Porsche nur begrüßen.“

lni