Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Klinikführer Friederikenstift
Friederikenstift
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:17 22.06.2010
v. l.: Mathias Winkelhake, Oberin Elke Reinfeld und Pastor Rainer Reimann
v. l.: Mathias Winkelhake, Oberin Elke Reinfeld und Pastor Rainer Reimann Quelle: Michael Thomas
Anzeige

Zur Geschichte des Krankenhauses:

1840 gründeten christlich engagierte Hannoveranerinnen auf Initiative von Ida Arenhold, einer Pionierin der deutschen Sozialfürsorge, den „Frauenverein für Armen- und Krankenpflege“. Aus dem Verein ist die Diakonieschwesternschaft der Friederiken hervorgegangen. Zu ihr zählen aktuell 534 Schwestern, die überwiegend in den Arbeitsfeldern des Friederikenstifts tätig sind. 1843 stellte König Ernst August dem Verein das Grundstück in der Calenberger Neustadt zur Verfügung, auf dem sich das Friederikenstift bis heute befindet. Seinen Namen verdankt das Stift der Gemahlin Ernst Augusts, der jung verstorbenen Königin Friederike von Hannover.

Heute ist das Friederikenstift ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover. Neben dem Haupthaus in der Humboldtstraße gehören die ehemalige Unfallklinik an der Marienstraße sowie eine Sonderstation für Schwerunfallverletzte in Bad Münder/Hachmühlen zum Friederikenstift. Derzeit finden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen zur Schaffung einer neuen Intensiv- und Intermediate-Care-Station statt, einige Stationen sowie ein ambulantes Operationszentrum wurden bereits modernisiert. Auf dem Areal des jetzigen Parkhauses haben die Bauarbeiten für eine neue Station begonnen, die in Kooperation mit dem Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg betrieben werden wird.

Kontaktdaten:

Friederikenstift

Humboldtstraße 5

30169 Hannover

Marienstr. 37

30171 Hannover

Am Deisterbahnhof 8

31848 Bad Münder

Tel. (05 11) 1 29-0

www.friederikenstift.de

Ansprechpartner: Dr. med. Monika Zielmann, MBA

Träger: Diakonische Dienste Hannover

Grunddaten:

Anzahl der Betten

456

Fachabteilungen

12

Patienten (2008)

19,082

Beschäftigte Vollkraftstellen (VK)

1.293

davon Ärzte

180

davon Pflegekräfte

501

Qualitätssiegel und Zertifikate

3

Besondere Therapieverfahren oder Schwerpunkte:

Im Friederikenstift wird das gesamte Spektrum der medizinischen Versorgung eines Schwerpunktkrankenhauses durchgeführt. Hervorzuheben ist hierbei ein Zentrum für Unfallpatienten, in das alle Kliniken des Krankenhauses eingebunden sind. 2007 eröffnete das Friederikenstift eine Palliativstation.

Zimmerausstattung:

Zimmer

284

Einzelzimmer

62

Zweibettzimmer

141

TV im Zimmer

ja, kostenlos

Telefon im Zimmer

ja, 1,60 Euro pro Tag, zuzüglich 15 Cent pro Einheit, 5 Euro Pfand für Telefonkarte

Internetzugang im Zimmer

nein

Aufenthaltsräume/Sitzecke für Patienten und Besucher auf der Station

ja

Verpflegung:

freie Menüwahl

ja

Menüarten

Vollkost, leichte Kost, Diabetikerkost

Wahlleistungen:

Einzelzimmer

85,74 Euro pro Tag

Zweibettzimmer

40,45 Euro pro Tag

Nächste Bahn/Busstation:

Haltestelle „Humboldtstraße“, etwa 3 Gehminuten vom Haupteingang

Service in der Klinik:

Kiosk

ja

Patientenbibliothek

ja

Blumenladen

nein

Friseur

nein, kommt auf Wunsch ins Haus
Kulturangebote: regelmäßige Konzerte

Kapelle/Andachtsraum

ja, Stiftskirche

Restaurant/Café

ja, Cafeteria

Persönlicher Eindruck:

Ein einladendes Haus: Obgleich noch nicht alle Stationen saniert sind, herrscht nahezu überall ein freundliches Flair. Ein Blickfang ist die neogotische Stiftskirche, die Patienten und Besuchern jederzeit offensteht. Wie in allen Häusern der Diakonie werden auch im Friederikenstift geistlicher Beistand und eine liebevolle Patientenbetreuung großgeschrieben. Die „Engel“ des Hauses sind die sogenannten „Friederiken“, eine Gemeinschaft von 534 Diakonieschwestern aller Altersstufen.