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Ab in den Mixer, fertig, los: So macht man Nusscremes selbst

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11:48 13.10.2019
Nüsse sind gesund – und schmecken auch in pürierter Form unendlich gut: Zum Beispiel als Brotaufstrich. Quelle: Getty Images/iStockphoto
Hannover

Wer mag sie nicht? Nussnugatcremes zählen zu den beliebtesten Brotaufstrichen der Deutschen. Im Laden allerdings sind Mandelmus, Haselnusscreme und Co. meist ziemlich teuer und enthalten häufig zusätzlichen Zucker oder sonstige Zutaten, die man bei Lichte besehen kaum essen mag, von Stabilisatoren über Farbstoffe bis hin zu Palmöl. Doch das ist kein Grund zur Verzweiflung: Man kann Brotaufstriche aus Nüssen auch ganz einfach selbst herstellen. Das ist nicht nur preiswerter, sondern bietet noch einen weiteren Vorteil: Man kann mit ein paar Zutaten tolle Geschmacksvariationen schaffen.

Rösten, pürieren, rühren: In wenigen Schritten zum nussigen Brotaufstrich

Wenn man die Nüsse vorher im Ofen anröstet, entsteht ein besonderes Aroma. Für die Herstellung eignen sich am besten Hochleistungsmixer. Wer so ein nützliches Küchengerät noch nicht besitzt, muss aber kein Vermögen ausgeben: Die Mixer gibt es im Internet schon ab 30 Euro. Bei allen Zerkleinerern mit weniger als 600 Watt sollte man beim Pürieren jedoch immer wieder Ruhepausen einlegen, damit die Maschine nicht überhitzt. Aufbewahrt werden die nussigen Köstlichkeiten danach am besten in sterilen Einmachgläsern. Am längsten halten sich die Cremes, wenn sie nicht im Kühlschrank, sondern bei Raumtemperatur gelagert werden.

Der Klassiker: Vitaminreiches Mandelmus

Als Brotaufstrich, Dip oder als besonderes Topping im Müsli – Mandelmus schmeckt einfach köstlich! Außerdem ist es reich an pflanzlichem Eiweiß, dem wichtigen Mineralstoff Magnesium und dem konzentrationsfördernden Vitamin B.

Auf die Nuss gekommen: Mandelmus ist eine köstliche, vitaminreiche und mitunter auch gehaltvolle Alternative zu herkömmlichen Nussnugatcremes. Quelle: Michèle Förster

So geht’s: Den Backofen auf 150 Grad bei Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Mandeln auf einem Backblech verteilen und fünf Minuten anrösten. Anschließend vollständig abkühlen lassen und zusammen mit dem Honig und Zimt in den Mixer geben. Die Mandeln werden etwa eine Minute püriert, bis ein Nussmehl entsteht. Nach ein bis zwei Minuten Zerkleinern die Maschine abschalten, damit die Masse kalt werden kann. In den Pausen sollte man die Nussmasse von den Behälterwänden nach unten schaben. Im nächsten Schritt bilden sich kleine Brösel und größere Klumpen. Wenn das Öl auszutreten beginnt, fehlt nur noch ein letzter Mixdurchgang, bis ein geschmeidiges Mus entsteht.

Das wird gebraucht: 400 g ungeschälte Mandelkerne, 2 EL Honig, 1 TL Zimt

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Die vegane Variante: Kokos-Schoko-Creme

Wer sich vegan ernährt, muss natürlich nicht auf köstliche Schokoladenaufstriche verzichten. Diese Nussvariante mit Kokos kommt stark an den originalen Bounty-Geschmack heran. Und das Beste: Die vegane Creme ist in nur fünf Minuten gemacht!

Eine Mischung aus Bounty und Nutella? Dieser vegane Brotaufstrich jedenfalls schmeckt zum Anbeißen gut. Quelle: Michèle Förster

So geht’s: Die Kokosraspel auf einem Backblech verteilen und bei 150 Grad bei Ober-/Unterhitze zwei Minuten anrösten. Wenn sie an einigen Stellen goldbraun sind, das Blech herausnehmen und abkühlen lassen. Die Kokosflocken zusammen mit der Schokolade oder dem Kakao in den Mixer geben und auf höchster Stufe zwei Minuten verrühren. Durch den hohen Fettgehalt der Kokosnuss ist dieser Aufstrich im Handumdrehen fertig.

Das wird gebraucht: 350 g Kokosraspel, 100 g Backkakao oder vegane Schokolade

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Herzhafter Genuss: Selbst gemachtes Pistazienmus

Die grünen Kerne des Pistazienbaums stecken voller wichtiger Nährstoffe und schmecken dazu auch noch besonders gut. Und: Pistazien machen glücklich! Dafür sorgen das enthaltene Kalium sowie die Vitamine B und E.

Wer es nicht allzu süß mag, ist mit dieser selbst gemachten Pistaziencreme bestens bedient. Quelle: Michèle Förster

So geht’s: Die Pistazien aus ihren Schalen brechen und die Kerne zusammen mit dem Honig oder Rohrzucker in den Mixer geben. Nach ein bis zwei Minuten Zerkleinern haben sich die Pistazien zu einem feinen Mehl zersetzt. Sobald die Masse bröselig wird, die Maschine abschalten und die Pistazienmischung von den Behälterwänden nach unten schaben. Wenn die Masse erkaltet ist, kann es weitergehen: Den Mixer so lange laufen lassen, bis eine glatte Creme entsteht.

Das wird gebraucht: 500 g ungesalzene Pistazien, 2 EL Honig oder Rohrzucker

RND

Von Michèle Förster/RND

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