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Nachrichten Wissen Eisbär verhungert auf Nahrungssuche
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19:10 06.08.2013
Schmelzendes Polareis bedroht die Eisbären. Quelle: dpa
Oslo

Der Klimawandel hat dramatische Folgen für die Tierwelt: Im norwegischen Svalbard wurden die Überreste eines völlig ausgehungerten Eisbären gefunden. Das meldete die britische Tageszeitung «The Guardian» am Dienstag. Der Körper des 16 Jahre alten Tieres bestand nur noch aus Haut und Knochen. Noch vor einem Jahr war der Bär gesund und munter. Forscher des norwegischen Polarinstituts hatten das Tier rund 250 Kilometer nördlich seines jetzigen Fundortes untersucht.

Der Wissenschaftler Ian Stirling ist sicher, dass das schmelzende Eis in der Arktis den Eisbären gezwungen hat, in anderen Regionen nach Nahrung zu suchen. „Von seiner Liegeposition her scheint es, dass der Bär einfach an der Stelle verhungert ist, an der er zu Boden fiel”, sagte Stirling der Zeitung. Eisbären ernähren sich fast ausschließlich von Robben und brauchen das Eis, um ihre Beute zu fangen.

dpa

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