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21:43 18.05.2015
Von Saskia Döhner
Maschinenbaustudent Niklas Siwczak hat ein ausgeprägtes Tüftel-Gen. Quelle: Krajinovic
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Hannover

„Es ist faszinierend, eigene Produktideen virtuell am Computer zu testen“, sagt der angehende Ingenieur, der eigentlich aus dem friesischen Hooksiel kommt.

Studenten ist dies oft nicht möglich, denn sie können sich weder teure Experimente im Windkanal noch die notwendigen Hochleistungscomputer und die entsprechende Software leisten. Aber Simscale bietet das Simualtionsprogramm als eine sogenannte Open-Source-Software an, das heißt, sie ist über den Webbrowser zugänglich und für Studenten und Dozenten sogar kostenfrei. Für Niklas Siwczak wird sein Studium so deutlich praxisbezogener. „An der Uni ist alles doch sehr theorielastig“, meint er. Seinen Preis - einen 150-Euro-Amazon-Gutschein - hat der 21-Jährige in München selbst abgeholt und sich dabei auch einen Tag lang die Arbeit bei Simscale angeschaut.

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Das Start-up, einst von der Uni München ausgegründet, ist ein Unternehmen, in dem sehr viele junge Menschen arbeiten: „Das hat mir gut gefallen“, berichtet der Student. Bis er selbst berufstätig sein wird, dürften noch ein paar Jahre vergehen. Nach dem Bachelorabschluss will Niklas Siwczak erst mal ein Masterstudium anschließen. Wenn der 21-Jährige keine Simulationen von rasenden Motorrädern am Computer zeichnet, dann schraubt er an seinem Auto („Eine eigene Werkstatt habe ich leider nicht“) oder entspannt sich beim Wakeboardfahren auf dem Blauen See in Garbsen.

Das Tüftel-Gen liegt in der Familie. Auch sein Vater hat Maschinenbau studiert und arbeitet als Ingenieur. „Ich war wirklich beeindruckt von Niklas’ Simulation“, sagt David Heiny, Simscale-Geschäftsführer und Mitgründer.

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