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13:22 17.09.2012
In deutschen Hörsälen sitzen auch immer mehr Studenten aus dem Ausland. Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Wiesbaden

Das berichtete das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden. Das waren 2900 Studenten oder acht Prozent mehr als im Prüfungsjahr 2010. Gemeint sind Absolventen aus dem Wintersemester 2010/2011 und dem Sommersemester 2011. Die Zahl der ausländischen Studierenden steigt seit Jahren kontinuierlich an. Vor zehn Jahren hatten sich weniger als 14.000 Ausländer für ein Studium in Deutschland entschieden. Vor fünf Jahren waren es knapp 26.000.

Inzwischen haben fast zehn Prozent der Absolventen keinen deutschen Pass. Die meisten ausländischen Studierenden stammten 2011 aus China - 13 Prozent. Sieben Prozent waren türkische und fünf Prozent russische Staatsbürger.

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Einige der ausländischen Studierenden lebten bereits zuvor im Land und waren in Deutschland zur Schule gegangen, die meisten aber kamen erst für das Studium, wie die Statistiker herausfanden: 79 Prozent der ausländischen Hochschulabsolventen kamen zum Studienbeginn nach Deutschland: 30.400 junge Menschen.

Die Ausländer erwarben mit 28 Prozent am häufigsten einen Bachelorabschluss, gefolgt von den traditionellen universitären Abschlüssen wie Magister. Einen Masterabschluss schafften rund 25 Prozent. Elf Prozent schlossen mit Promotion ab. Acht Prozent beendeten das Studium mit einen Fachhochschulabschluss. Eine Lehramtsprüfung erwarben zwei Prozent der ausländischen Studenten.

dpa

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