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Nachrichten Wissen Neue Bilder: So sieht die Rückseite des Mondes aus
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13:05 13.01.2019
Der Mond-Rover „Jade-Hase 2“ und die Raumsonde „Chang’e 4“ . Quelle: AP/Xinhua
Peking

Das chinesische Fernsehen hat Fotos von der Oberfläche der erdabgewandten Seite des Mondes gesendet, die eine zerklüftete Kraterlandschaft zeigen. Zu sehen sind auch der Mond-Rover „Jade-Hase 2“ (Chinesisch: Yutu 2) und die Raumsonde „Chang’e 4“, die als erste auf der Rückseite des Mondes gelandet sind.

Die chinesische Raumfahrtbehörde bezeichnete den Empfang der Fotos als „völligen Erfolg“, da sie zeigten, dass sich der Rover von dem Landegerät entferne. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua schrieb, die schwierige Umgebung mit einer felsigen Oberfläche und schartigen Kratern stellten die Kontrolleure, die den Rover steuern, vor eine große Herausforderung.

Video zeigt die Landung

Gezeigt wurde unter anderem eine aus 80 Fotos zusammengesetzte 360-Grad-Panoramaaufnahme, die von einer Kamera der Landesonde aufgenommen wurden, zitierte Xinhua den Leiter der „Chang’e 4“-Mission, Li Chunlai. Auch ein zwölfminütiges Video von der Landung wurde gezeigt, darunter Sequenzen, in denen die Anpassung von Höhe und Geschwindigkeit der Sonde sowie das Ausweichen vor Hindernissen zu sehen ist.

Anspruchsvolle Datenübermittlung

Die Übertragung der Bilder gilt als technisch höchst anspruchsvoll, weil von der Mondrückseite keine direkte Funkverbindung möglich ist. Die chinesische Raumfahrt hatte deshalb schon im Mai 2018 einen Satelliten in die Umlaufbahn des Mondes geschossen. Von dort werden Daten und Kommandos zwischen Sonde und Erde übermittelt.

Die erdabgewandte Seite des Mondes ist bereits von vielen Sonden fotografiert worden – allerdings nur von einer Umlaufbahn aus. China hat aber am 3. Januar erstmals eine Sonde zur genaueren Beobachtung und Vermessung dort landen lassen. Für China ist die Mission gleichzeitig eine Machtdemonstration.

Von RND/so/AP

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