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Wissen Higgs: „Ich bin froh, dass alles vorbei ist“
Nachrichten Wissen Higgs: „Ich bin froh, dass alles vorbei ist“
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19:25 11.10.2013
 „Natürlich habe ich mich sehr gefreut, aber ich bin auch froh, dass das endlich alles vorbei ist“: Nobelpreisträger Peter Hicks mag den Medienrummel um seine Person nicht besonders. Quelle: dpa
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London

„Welche Nachrichten?“ habe er nachgefragt. „Natürlich habe ich mich sehr gefreut, aber ich bin auch froh, dass das endlich alles vorbei ist“, sagte der 84-jährige am Freitag auf einer Pressekonferenz an der Universität Edinburgh. Er hatte am Dienstag gemeinsam mit dem Belgier François Englert (80) den Physik-Nobelpreis für die Vorhersage des Higgs-Feldes und -Teilchens zuerkannt bekommen.

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Higgs sagte, er habe noch nicht entschieden, was er mit dem Geld von der Auszeichnung macht. Er befürchte, wegen des Rummels in den nächsten Monaten kaum „Herr über sein eigenes Leben“ sein zu können. Sein Name sei eher „zufällig“ mit dem Higgs-Teilchen verbunden. „Viele Leute meinen, ich hätte das alles alleine gemacht, aber in Wirklichkeit war es Teil eines theoretischen Programms, das 1960 begann.“ An der Arbeit seien damals mindestens drei Gruppen von Forschern beteiligt gewesen.

Higgs bejahte die Frage, ob auch das Europäische Kernforschungszentrum Cern bei Genf eine Nobel-Ehrung verdient hätte. „Mit Sicherheit.“ Aber es dürfte für das Nobelkomitee sehr schwer sein, den Physik-Preis an eine Organisation zu verleihen. Higgs, dessen Vater Techniker bei der BBC war, hat sich nach eigenen Angaben in der Schule eher für Chemie interessiert. Aber der Besuch von Vorlesungen als Student in Bristol über die Nuklearphysik nach dem amerikanischen Atombombenabwürfen in Hiroshima und Nagasaki 1945 habe sein Interesse an der Teilchen-Physik geweckt.

dpa

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