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Wissen Schon die alten Ägypter litten an Arterienverkalkung
Nachrichten Wissen Schon die alten Ägypter litten an Arterienverkalkung
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11:07 18.11.2009
Kalifornische Wissenschaftler durchleuchteten für ihre Untersuchung insgesamt 20 Mumien.
Kalifornische Wissenschaftler durchleuchteten für ihre Untersuchung insgesamt 20 Mumien. Quelle: afp
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Bei der Durchleuchtung von 20 Mumien aus der Zeit der Pharaonen zeigte sich, dass die Ägypter in der vorchristlichen Welt mit zunehmendem Alter an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie der Arterioskleorse erkrankten. Daraus lasse sich folgern, dass bei der Erforschung der Krankheit über die "modernen Risikofaktoren" wie fetthaltiges Essen, mangelnde sportliche Betätigung und das Rauchen hinausgedacht werden müsse, sagte Thomas.

Die Forscher gehen davon aus, dass der im Jahr 1203 vor Christus im Alter von 60 Jahren gestorbene Pharao Merenptah an Arterienverkalkung starb. Unter den 20 untersuchten Mumien hatten 16 Arterien, die für eine Gefäßuntersuchung geeignet waren. Darunter wiederum wiesen neun eine deutliche Verkalkung der Arterien auf. Die Arteriosklerose war bei einem Todesalter von 45 Jahren und mehr wesentlich stärker ausgeprägt als bei den Jüngeren, Männer und Frauen waren gleichermaßen betroffen.

afp